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Pressemitteilung vom 10.07.2025    

Rheinland-Pfalz: Hochwasserrisiko bleibt hoch

Eine aktuelle Analyse der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigt, dass das Risiko für Hochwasserschäden in Rheinland-Pfalz weiterhin hoch ist. Trotz niedrigerer Werte im Saarland bleibt die Warnung bestehen.

Hochwasser im Saarland. (Foto: Andreas Arnold/dpa)

Mainz. Die Deutsche Umwelthilfe hat den Hochwasser-Risikograd für die Bundesländer ermittelt und dabei auch Rheinland-Pfalz unter die Lupe genommen. Während das Saarland laut dieser Analyse ein geringeres Risiko für hohe Schäden durch Hochwasser aufweist, liegt der Risikograd dort mit 5,65 immer noch in der Kategorie "Hoch". In Rheinland-Pfalz sowie anderen Bundesländern wie Bayern und Nordrhein-Westfalen sind die Werte sogar höher und erreichen die Kategorie "Extrem".

Die DUH betont, dass das Risiko insbesondere dann groß ist, wenn viele Wohnadressen in Überschwemmungsgebieten liegen. Bei einem sogenannten Jahrhunderthochwasser wären allein im Saarland rund 5.050 Wohnadressen betroffen. Der Anteil der Risikofläche beträgt dort 3,42 Prozent.

Vergangenes Jahr führten starke Regenfälle rund um Pfingsten zu erheblichen Überschwemmungen im Saarland, die an der kommunalen Infrastruktur Schäden von etwa 46 Millionen Euro verursachten.




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Ein Jahrhunderthochwasser wird statistisch einmal alle 100 Jahre erwartet. Doch die Deutsche Umwelthilfe warnt, dass solche Ereignisse aufgrund der Klimakrise häufiger auftreten könnten. «Bislang tun die Bundesländer jedoch zu wenig für den Schutz der potenziell hunderttausenden Betroffenen», so Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. Er fordert einen stärkeren Fokus auf naturbasierten Hochwasserschutz. «Flüsse und Bäche brauchen endlich mehr Raum, Wasser muss in intakten Wäldern, Wiesen und Feuchtgebieten zurückgehalten werden.»

(dpa/bearbeitet durch Red)


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