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Pressemitteilung vom 02.07.2025    

Steinmeier plant "Ortszeit" in Rheinland-Pfalz - Bundespräsident will ländlichen Raum stärken

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seine Initiative fort, um den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum zu intensivieren. Mit seinem Format "Ortszeit" verlegt er vorübergehend seinen Amtssitz nach Rheinland-Pfalz.

"Ortszeit Deutschland" - Bundespräsident in Neuruppin. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Rheinland-Pfalz. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird für die nächste "Ortszeit" seinen Amtssitz für einige Tage nach Rheinland-Pfalz verlegen. Dies kündigte er während seines dreitägigen Besuchs in Neuruppin an. Wo genau und wann die "Ortszeit" stattfinden wird, ließ er jedoch offen. Von Neuruppin aus führt Steinmeier derzeit seine Amtsgeschäfte weiter und sucht das Gespräch mit den Menschen vor Ort.

Die Idee der "Ortszeit" entstand kurz vor dem Ende des Corona-Lockdowns, erklärte Steinmeier im Rathaus. Ziel sei es, wieder ins persönliche Gespräch zu kommen und an "einen Tisch zurückzukehren". Die Bereitschaft zum Dialog und die Fähigkeit zum Kompromiss hätten während der Pandemie nachhaltigen Schaden genommen. Laut Steinmeier hätten sich "Beschimpfungen" und das "unpersönliche Gespräch" verstärkt. Mit der "Ortszeit" möchte er dem entgegenwirken.



Es reiche nicht aus, nur im Schloss Bellevue zu verweilen. Man müsse hinaus zu den Menschen gehen. Daher sei es wichtig, einen längeren Aufenthalt daraus zu machen und gleich den gesamten Amtssitz vorübergehend mitzunehmen.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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