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Pressemitteilung vom 30.06.2025    

Neues Landeslager in Andernach sichert Schutzmaterial für kommende Pandemien

In Rheinland-Pfalz wurde ein neues zentrales Lager eröffnet, das im Falle einer zukünftigen Pandemie eine entscheidende Rolle spielen könnte. Hier werden wichtige Schutzmaterialien wie Masken und Anzüge gelagert.

Neues Landesmateriallager Rheinland-Pfalz. (Foto: Thomas Frey/dpa)

Andernach. Mehr als neun Millionen Euro wurden investiert, um auf eine mögliche nächste Pandemie vorbereitet zu sein: Das neue Landesmateriallager in Andernach ist offiziell in Betrieb genommen worden. In diesem zentralen Lager befinden sich Masken, Brillen und Schutzanzüge, die bei Bedarf schnell verfügbar sind. Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) betonte bei der Eröffnung die Wichtigkeit dieser Vorsorgemaßnahme: "Wir erinnern uns alle gut daran, dass Masken unser ständiger Begleiter waren", sagte er. "Der Beginn der Pandemie liegt jetzt über fünf Jahre zurück, Masken tragen wir nur noch selten. Trotzdem sehen wir sie in unserem Lebensalltag."

Das Lager sei eine Lehre aus der Corona-Pandemie, erklärte Hoch weiter. Trotz der aktuellen Normalität dürfe man nicht die Augen vor einer möglichen neuen Pandemie verschließen. "Wir wissen nicht wann. Wir hoffen darauf, dass es gar nicht sein wird." Dennoch habe sich das Land entschlossen, das Materiallager einzurichten, "weil wir natürlich mit dem Schlimmsten planen".




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9,3 Millionen Euro für das Lager
Rund 9,3 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Alexander Wilhelm, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, erläuterte: "Was Rheinland-Pfalz morgen braucht, lagert ab heute hier." Das Lager solle ein Ort der Verlässlichkeit, der Effizienz und der Vorsorge sein. Insgesamt sollen rund 5,4 Millionen Mund-Nasen-Schutze, 1,6 Millionen FFP2-Masken, 10,11 Millionen Schutzhandschuhe und 656.000 Schutzanzüge auf einer Fläche von 3.200 Quadratmetern bereitstehen. Der Bau wurde mit etwa 8,2 Millionen Euro gefördert, während 1,1 Millionen Euro in die Ausstattung investiert wurden.

Im Pandemiefall ist geplant, dass die Ausrüstung an Krankenhäuser, Ärzte sowie Polizei und Einsatzkräfte verteilt wird. Das Lager befindet sich auf dem Grundstück des Landeskrankenhauses in Andernach. Im Normalfall soll die Schutzausrüstung verteilt werden, bevor sie abläuft - beispielsweise an Krankenhäuser.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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