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Nachricht vom 24.06.2025    

Schüler der IGS Neuwied schicken Wetterballon in die Stratosphäre

Am 16. Juni starteten Schüler der IGS Johanna Loewenherz Neuwied ein außergewöhnliches Projekt: Ein Wetterballon, bepackt mit Experimenten und Kameras, stieg bis an den Rand des Weltalls. Die Vorbereitungen waren umfangreich und das Ergebnis beeindruckend.

Foto: IGS Neuwied

Neuwied. Unter dem Motto "IGS hebt ab" führten die Forscherklasse 8a und die MINT-Arbeitsgemeinschaft der IGS Johanna Loewenherz Neuwied ein spannendes Projekt durch. Gemeinsam mit ihren Lehrern Gabi Schulz und Martin Pulch sowie weiteren interessierten Schülern aus dem Wahlpflichtfach Naturwissenschaften und Ökologie schickten sie einen Helium-Wetterballon in die Stratosphäre. Der Start am 16. Juni war das Ergebnis wochenlanger Planung und Vorbereitung, bei der Spezialmaterial bestellt, getestet, eine Versicherung abgeschlossen und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt wurden.

Anlässlich des Schulfestes zum 15-jährigen Bestehen der IGS wurde ein Raum als "Mission Control Center" eingerichtet, in dem sich Besucher über das Projekt informieren und selbstgemachte Astronautennahrung probieren konnten. Ein Highlight war der Erwerb eines 3D-Duplikats des auf der Sonde befestigten Maskottchens, das die Schüler eigenständig entworfen hatten.

Die selbst konstruierte Styroporsonde, ausgestattet mit Experimenten, einem Datenlogger, zwei Trackern und einer Spezialkamera, wurde an einem Wetterballon befestigt. Nach dem Befüllen mit der berechneten Heliummenge stieg die Sonde vor den Augen der Schulgemeinschaft auf und erreichte nach zwei Stunden und 20 Minuten eine Höhe von 36.316 Metern. Dort dehnte sich der Ballon auf über elf Meter Durchmesser aus, bevor er platzte und die Sonde im freien Fall zurück zur Erde kam. Der Fallschirm bremste den Sturz beim Wiedereintritt in die Atmosphäre.




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Nach einer Flugzeit von 158 Minuten landete die Sonde im Altlaytal. Aufgrund schlechten Handynetzes konnte das Verfolgerteam die Sonde zunächst nicht orten. Erst bei Sonnenaufgang gelang die Bergung aus einem Baum in zehn Metern Höhe. Die Freude über die Unversehrtheit des Equipments war groß. Die Auswertung der Loggerdaten lieferte wertvolle Messwerte zu Luftdruck, UV-Intensität, Höhe, Steigungsgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Besonders spektakulär waren die Videoaufnahmen, die Beobachtungen in Echtzeit ermöglichten und beeindruckende Bilder der Erdkrümmung zeigten.

Dank gilt der Rüttgers Stiftung und dem Verband der chemischen Industrie für ihre finanzielle Unterstützung, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Das Projekt verdeutlichte allen Teilnehmern die Faszination der Naturwissenschaften. Red


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