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Nachricht vom 14.04.2025    

Die ADD blockiert die Entwicklung des Industriegebiets Friedrichshof

In Neuwied sorgt die Blockadehaltung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz für Unmut. Die Entwicklung des Industriegebiets Friedrichshof steht auf dem Spiel, obwohl die Stadt bereits ihren Teil der Abmachung erfüllt hat.

Foto: Neuwieder Bündnis

Neuwied. Am 13. April 2025 zeigt sich das Neuwieder Bündnis im Stadtrat enttäuscht über das Verhalten der ADD. Vor fünf Jahren hatte die Vizepräsidentin der ADD, Hermann, zugesichert, dass bei einer Konsolidierung des städtischen Haushalts der Entwicklung des Industriegebiets Friedrichshof nichts im Wege stehe. Die Stadt Neuwied hat diese Voraussetzung mit großem Einsatz erfüllt, indem sie unter anderem die Grundsteuer erhöhte und Einsparungen vornahm.

Dennoch blockiert die ADD weiterhin die Genehmigung des Projekts mit formalistischen Argumenten. Die Fraktionsvorsitzenden Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP) fordern nun eine klare Entscheidung: "Jetzt ist die ADD am Zug. Entweder sie erteilt die längst überfällige Genehmigung oder sie stellt sich einem offenen, konstruktiven Dialog."




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Die Blockade gefährdet nicht nur die wirtschaftliche Zukunft der Stadt, sondern könnte auch zur Abwanderung lokaler Unternehmen führen, die dringend Gewerbeflächen benötigen. Das Neuwieder Bündnis fordert daher ein zeitnahes Gespräch mit der ADD-Führung, um den Flächenankauf zu ermöglichen. "Statt im Drei-Monats-Rhythmus immer neue Hürden aufzubauen, erwarten wir kurzfristig ein gemeinsames Gespräch von Stadtspitze, Fraktionen und der ADD-Führung, um den Weg für den Erwerb der dringend benötigten Flächen freizumachen. Wir sind jederzeit zu zielführenden und lösungsorientierten Gesprächen bereit", betonen die Fraktionsvorsitzenden und sind entschlossen, ihr „Standortentwicklungskonzept“ ins Ziel zu bringen. PM/Red

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