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Pressemitteilung vom 14.04.2025    

Gewalt im Wald: Landesforsten Rheinland-Pfalz ergreift Maßnahmen

Der Wald gilt als Ort der Ruhe, doch für die Mitarbeitenden von Landesforsten Rheinland-Pfalz ist die Realität oft eine andere. Angriffe und Bedrohungen haben in jüngster Zeit zugenommen, was die Forstverwaltung dazu veranlasst hat, gemeinsam mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UK RLP) präventive Schritte zu unternehmen.

Gehen gemeinsam das Thema Gewaltprävention an (von links): Axel Stelzer, Sabine Najemnik-Weber, Lorena Gleichauf, Helin Dogan und Stefan Asam, Direktor der Zentralstelle der Forstverwaltung. Foto: Ferber/Landesforsten RLP

Region. Der Wald strahlt zwar Frieden aus, doch für die Beschäftigten von Landesforsten Rheinland-Pfalz ist ihre Arbeit zunehmend von Gewalt überschattet. Besonders betroffen zeigt sich das Forstamt Otterberg, wo es zu Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Drohungen kam. Diese Vorkommnisse führten dazu, dass Landesforsten RLP gemeinsam mit der UK RLP Maßnahmen zur Gewaltprävention entwickelt.

"Landesforsten RLP will sich für die Zukunft gut aufstellen", erklärt Lorena Gleichauf, Arbeitspsychologin und Präventionsberaterin der UK RLP. Gemeinsam mit Helin Dogan und Axel Stelzer unterstützt sie die Bemühungen der Forstverwaltung, um der Gewaltprävention den nötigen Raum zu geben. Ein erster Schritt war die Formulierung einer Grundsatzerklärung gegen Gewalt am Arbeitsplatz. "Mit der Erarbeitung der Grundsatzerklärung sind wir auf dem richtigen Weg", sagt Stefan Asam, Direktor der Zentralstelle der Forstverwaltung.



Ein Workshop unter Leitung der UK RLP verdeutlichte, dass sowohl Prävention als auch nachgehende Unterstützung entscheidend sind. Dabei wurden bestehende Strukturen zur Gewaltprävention analysiert und neue Maßnahmen diskutiert. In weiteren Workshops zum Thema "Hinschauen und Handeln - Gewaltprävention bei Landesforsten" werden nun die Regional- und Dienststellenleitenden aller Forstämter einbezogen. Ziel ist es, individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Forstämter einzugehen und Führungskräfte zu sensibilisieren.

Sabine Najemnik-Weber, Betriebliche Sozialberaterin, hat sich zur "Psychologischen Erstbetreuerin" ausbilden lassen und weitere Mitarbeitende sollen folgen. Sie betont: "Wir sind froh, die Unfallkasse Rheinland-Pfalz als kompetenten und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben." PM/Red


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