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Pressemitteilung vom 07.04.2025    

Drei Tote in Weitefeld - Kriminalpsychologe erwartet schnellen Fahndungserfolg

Nach dem Fund von drei Toten in Weitefeld am Sonnntag (6. April) im Westerwald rechnet der Wiesbadener Kriminalpsychologe Rudolf Egg mit einem raschen Erfolg bei der Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren.

Drei Tote im Westerwald (Foto: Thomas Frey/dpa)

Weitefeld. Einen Tag nach dem Fund dreier toter Familienmitglieder in Weitefeld, nördliches Rheinland-Pfalz, äußerte sich der Kriminalpsychologe Rudolf Egg zuversichtlich über die Chancen eines schnellen Fahndungserfolgs. (Die Kuriere berichteten.) "Das könnte eine Frage von nur sehr wenigen Tagen sein", sagte der Professor der Deutschen Presse-Agentur. Sollte es sich um einen individuellen "Verzweiflungstäter" im familiären Umfeld handeln, hätte dieser vermutlich weniger Möglichkeiten zur Flucht ins Ausland als etwa ein Mitglied der organisierten Kriminalität.

Die Polizei schließt nicht aus, dass mehrere Täter beteiligt gewesen sein könnten. Dennoch deuten viele Hinweise auf eine Tat im familiären Kontext hin. Am Sonntagmorgen fanden Polizeibeamte nach einem Notruf die Leichen eines 47-jährigen Mannes, einer 44-jährigen Frau und eines 16-jährigen Jugendlichen. Beim Eintreffen der Beamten floh laut einem Polizeisprecher eine Person, wahrscheinlich ein Mann, zu Fuß vom Tatort. Die Suche nach ihm läuft weiterhin intensiv. Nahe Weitefeld befinden sich große Waldgebiete.




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Experte: Tödliche Gewalt mit familiärem Bezug auch in Dörfern
Kriminalpsychologe Egg erklärte, dass tödliche familiäre Streitigkeiten auch in ländlichen Gebieten vorkommen können, anders als schwere Drogenkriminalität, die sich eher in städtischen Bahnhofsgegenden konzentriert. "Die Leute sagen dann reflexhaft: 'Das konnte ich mir bei uns gar nicht vorstellen'", so Egg. "In einer zweiten Welle aber heißt es oft: 'Die waren immer schon ein bisschen eigenartig'."

Für die rund 2.300 Einwohner von Weitefeld sei es trotz der Brutalität möglicherweise etwas weniger belastend, wenn die Tat einen familiären Hintergrund habe, als wenn noch ein Täter frei herumlaufe und etwa "Kinder verschwinden". Gleichwohl könne auch ein "Verzweiflungstäter" im familiären Kontext bei seiner Entdeckung gefährlich werden, warnte Egg. Laut der Polizei wird jedoch nicht angenommen, dass sich der oder die mutmaßlichen Täter noch innerhalb von Weitefeld aufhalten.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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