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Pressemitteilung vom 04.04.2025    

Landrat verlieh 26 deutsche Staatsbürgerschaften

Noch vor den Festtagen konnte Landrat Achim Hallerbach im Max-zu-Wied-Saal des Kreishauses 26 Frauen und Männern eine besondere Frühlingsfreude bereiten: Die Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft.

Landrat Achim Hallerbach konnte im Max-zu-Wied-Saal des Kreishauses 26 Frauen und Männern eine besondere Frühlingsfreude bereiten: Die Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft. Foto: Thomas Herschbach

Kreis Neuwied. Die zwölf Mitbürgerinnen und 14 Mitbürger stammen aus dem Iran, der Türkei, Russland, der Ukraine, Bulgarien, Vietnam, Syrien, Indien, Algerien, Bosnien-Herzegowina, Italien, Ägypten und den USA und somit aus insgesamt 13 Ländern. Statt der speziellen Zahl nahmen alle Beteiligen der Feierstunde das strahlende "Kaiserwetter" als gutes Omen für eine sonnige Zukunft in geänderter und geeinter Staatsbürgerschaft. Immerhin hatten die 26 Neubürgerinnen und Neubürger bereits im Vorfeld des Festakts vielversprechende Zeichen der Loyalität zum deutschen Staatswesen gesetzt.

In diesem Zusammenhang dankte Landrat Achim Hallerbach dem zuständigen Kollegen-Trio Klaus Flesch, Carsten Schäfer und Heike Hanf-van der Steen für die menschliche und fachkundige Begleitung des Einbürgerungsverfahrens. Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerungsfeier von der Musikschule Neuwied mit deren Leiter Martin Geiger und Thomas Reimer. Das Duo brachte an ihren Celli eigens zu diesem Anlass ausgewählte Kompositionen zu Gehör.

"Wer sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entscheidet, muss die Identifikation mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung einbringen. Dazu zählt der Respekt vor individuellen, persönlichen Lebensentwürfen und Orientierungen ebenso wie die Anerkennung der Chancengleichheit für Frauen und Männer. Gleichberechtigung, ein solidarisches Menschenbild und die Achtung von Recht und Gesetz sind für unser Staatswesen ebenso prägend wie der Schutz von Minderheiten", brachte Landrat Achim Hallerbach vor allem die Unantastbarkeit der Menschenwürde aus Artikel 1 des Grundgesetzes in die Feierstunde ein.



Meinungsverschiedenheiten gelte es, auf Augenhöhe und partnerschaftlich über den Austausch von Argumenten zu bereinigen. Kennzeichnend für das deutsche Staatswesen sei zudem die Unterstützung derjenigen, die aus eigener Kraft nicht ausreichend für sich sorgen können.

Da das deutsche Wertesystem auch juristisch verbrieft ist, nahm Landrat Hallerbach den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger das gemeinsame Bekenntnis zu Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab. "Eine solche Erklärung ist alles andere als gleichbedeutend mit dem Verleugnen der eigenen Persönlichkeit. Deshalb habe ich alle Neubürgerinnen und Neubürger dazu ermuntert, sich mit ihren guten, individuellen Talenten für Deutschland einzubringen. Unser Gemeinwesen braucht die Mitwirkung und den ehrenamtlichen Einsatz. Die vielen Plattformen, sich im Ehrenamt sinnvoll zu betätigen, bieten dazu reichlich Gelegenheit", betonte Landrat Achim Hallerbach.


Seit dem Jahr 2008 sind im Landkreis Neuwied weit mehr als 5.000 Menschen eingebürgert worden. Die nächste Einbürgerungsfeier wird Anfang Juli stattfinden. PM


Lokales: Neuwied & Umgebung
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