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Pressemitteilung vom 19.03.2025    

Gefährliches Abenteuer auf Zügen: Warum Bahnstrom tödlich sein kann

Ein tragischer Unfall in Guntersblum wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren von Bahnstrom. Ein 14-Jähriger verlor sein Leben, als er auf einen Güterzug kletterte und mit der Oberleitung in Berührung kam. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den lebensbedrohlichen Risiken.

Lebensgefahr durch Oberleitungen. (Foto: Arne Dedert/dpa)

Rheinland-Pfalz. Auf Züge zu klettern oder auf ihnen mitzufahren, ist lebensgefährlich - das betont die Bundespolizei nach einem tödlichen Vorfall im Landkreis Mainz-Bingen. Ein 14-Jähriger starb, nachdem er auf einen abgestellten Güterzug geklettert war und einen Stromschlag erlitt. "Das ist das 65-Fache einer Steckdose zu Hause", erklärt ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern. Bereits ab einer Entfernung von 1,5 Metern zur Oberleitung besteht die Gefahr eines Stromüberschlags, da der Strom die Luft zwischen Leitung und Mensch überbrücken kann. Der menschliche Körper, der größtenteils aus Wasser besteht, leitet den Strom, was zu schweren Verletzungen führen kann.

Immer wieder kommt es bundesweit zu ähnlichen Unfällen. Zwischen Januar und Oktober des letzten Jahres ereigneten sich 14 solcher Vorfälle, von denen vier tödlich endeten. Nicht nur Jugendliche, sondern auch Kinder und Erwachsene sind betroffen.




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Neben dem Strom gibt es weitere Gefahren: Beim Hochklettern besteht das Risiko eines Absturzes, möglicherweise direkt auf die Gleise. Auch das Einklemmen eines Fußes ist möglich. Selbst wenn man es sicher nach oben schafft, birgt das Vorbeifahren eines Zuges die Gefahr einer Sogwirkung, die einen mitreißen kann.

Die Bundespolizei setzt auf Aufklärung, um solche Tragödien zu verhindern. Sie informiert in Schulen, im Internet und direkt an Bahnsteigen über die unsichtbaren Gefahren im Bahnverkehr. "Viele unterschätzen, dass ein kurzes Abenteuer oder eine spontane Wette tödlich enden können", warnt der Sprecher.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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