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Pressemitteilung vom 13.03.2025    

Erhöhte Zahl an Badetoten in Rheinland-Pfalz im Jahr 2024

Die aktuelle Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigt einen Anstieg der Todesfälle beim Baden und Schwimmen in Rheinland-Pfalz. Besonders Flüsse scheinen gefährliche Gewässer darzustellen.

Rettungsübung der DLRG. (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Rheinland-Pfalz. Die Zahl der tödlichen Badeunfälle ist im Jahr 2024 in Rheinland-Pfalz gestiegen. Laut einer aktuellen Statistik der DLRG ertranken 15 Menschen in den Gewässern oder Schwimmbädern des Bundeslandes. Im Vergleich zum Jahr 2023, als es zehn Opfer gab, ist dies ein deutlicher Anstieg. Allein neun Menschen verloren ihr Leben in Flüssen, jeweils zwei in Bächen, Schwimmbädern und Seen. Von den Verstorbenen waren zwölf männlich, zwei weiblich, während bei einer Person das Geschlecht nicht bekannt war.

Bundesweit stieg die Zahl der Wasser-Opfer ebenfalls. Die DLRG verzeichnete im vergangenen Jahr 411 tödliche Unfälle in den Gewässern, was eine Zunahme um 31 Fälle im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. "Damit zählt diese Statistik erstmals seit 2019 wieder mehr als 400 Opfer", erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Besonders häufig ereignen sich die Unglücke in Seen, wo auch am meisten geschwommen oder gesurft wird.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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