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Pressemitteilung vom 11.03.2025    

Zuschüsse aus Corona-Hilfsprogrammen in Rheinland-Pfalz steigen deutlich

Die Förderbank ISB hat für Solo-Selbstständige, Freiberufler und mittelständische Unternehmen in Rheinland-Pfalz die Mittel aus den Corona-Hilfsprogrammen erheblich aufgestockt. Nach der abschließenden Prüfung der Schlussabrechnungen wurden zusätzliche Gelder bewilligt.

Corona-Soforthilfen. (Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa)

Mainz. Für das Jahr 2024 hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Zuschüsse in Höhe von 6,7 Millionen Euro bereitgestellt, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 1,4 Millionen Euro des Vorjahres. Die Erhöhung resultiert aus Nachbewilligungen nach finalen Prüfungen der Schlussabrechnungen. Diese Prüfungen ergaben, dass die tatsächlichen Kosten bei vielen Empfängern höher lagen als ursprünglich angegeben, was zu einem erhöhten Liquiditätsbedarf führte.

37 Missbrauchsfälle aufgedeckt
Ein Sprecher der ISB erläuterte, dass während der Bewilligung der Corona-Wirtschaftshilfen Planwerte angegeben wurden, um den akuten Liquiditätsbedarf zu decken. Dabei waren 37 strafrechtlich relevante Fälle durch Manipulation von Unterlagen festgestellt worden, welche an die Staatsanwaltschaften übergeben wurden.

Insgesamt hat die ISB nach eigenen Angaben rund drei Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen ausgezahlt. (dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Coronavirus   Wirtschaft  
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