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Pressemitteilung vom 10.03.2025    

Mahnwache in Neuwied: Amnesty International setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Am Weltfrauentag organisierte die Neuwieder Gruppe von Amnesty International eine Mahnwache unter dem Motto "Hinsehen und Handeln - Gewalt gegen Frauen verhindern!".

Mahnwache zum Weltfrauentag (Foto: Inge Rockenfeller)

Neuwied. Am Samstag (8. März) fand in Neuwied eine Mahnwache der lokalen Amnesty International Gruppe statt, um auf die zunehmende Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Theresia Knieke erklärte, dass das Thema aufgrund der steigenden Anzahl weiblicher Gewaltopfer gewählt wurde. Diese Tendenz sei sowohl international als auch in Deutschland besorgniserregend. Die Gewalt äußere sich in verschiedenen Formen wie Vergewaltigung, häuslicher Gewalt, Genitalverstümmelung oder Femiziden. "Die Zahlen des Innenministeriums sprechen hier eine klare Sprache", betonte Gruppensprecherin Susanne Kudies und verwies auf Aussagen von Innenministerin Faeser. In Deutschland ereignet sich fast täglich ein Femizid, und alle drei Minuten wird eine Frau oder ein Mädchen Opfer häuslicher Gewalt. Täglich sind mehr als 140 Frauen und Mädchen von Sexualstraftaten betroffen, einfach weil sie Frauen sind.



Ein weiteres Problem ist laut Uwe Krämer die unzureichende Zahl an Plätzen in Frauenhäusern sowie die sinkende finanzielle Unterstützung für diese Einrichtungen. Auch die Möglichkeit zur psychologischen Beratung ist eingeschränkt, da es nicht genügend Fachkräfte gibt, um den Bedarf zu decken. Dies führt zu langen Wartelisten für Frauen oder Ehepaare mit Beratungsbedarf.

Zusätzlich legt Amnesty Deutschland in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Diversität. Der weltweite Kampf für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Diskriminierung der LGBTI+-Gemeinschaft wird durch eine eigene Kampagne unterstützt. Weitere Informationen dazu sind auf der Website der Neuwieder Gruppe erhältlich. (PM/Red)


Lokales: Neuwied & Umgebung
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