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Nachricht vom 19.03.2012    

Neuwied feiert wichtigen Heimsieg gegen Grefrath

Philipp Büermann macht Erfolg gegen die GEG in der Overtime perfekt - Gäste erkämpfen sich mit viel Herz und Einsatz verdient einen Punkt - EHC vergibt zahlreiche Torchancen

Neuwied. Im vierten Duell mit der Grefrather EG feierte der EHC Neuwied am Sonntagabend (18.3.) in heimischer Eishalle den dritten Erfolg. Die Bären setzten sich im Spiel der Oberliga-Aufstiegsrunde mit 4:3 nach Verlängerung (2:1, 1:1, 0:1) durch, feierten am Ende einen verdienten und wichtigen Heimsieg.

EHC-Stürmer Stephan Petry und Philipp Büermann - erfolgreich in Aktion vor dem Grefrather Tor. Foto: Reimund Schuster

Das entscheidende Tor in Overtime gelang Philipp Büermann. Es war zugleich das dritte Spiel zwischen beiden Teams, welches erst in der Verlängerung entschieden wurde. „Wir wollten natürlich drei Punkte holen“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. „Nun sind es zwei geworden – und für mich ist das Glas halbvoll und nicht halbleer.“

Die Gastgeber konnten erneut mit 22 Akteuren in die Partie gehen – auch angeschlagene Spieler der Bären stellten sich in den Dienst der Mannschaft. So zum Beispiel Florian Lüsch, der nach seinem Nasenbeinbruch beim Spiel in Krefeld noch am Donnerstag operiert wurde, am Sonntagabend aber schon wieder auf dem Eis stand und durchspielte.

Grefrath, mit 13 Feldspielern und personell angeschlagen angetreten, hatte über 60 Minuten deutlich weniger Spielanteile und Torchancen. Und so lief zunächst alles nach Plan für den EHC, der durch Slawomir Kiedewicz (13.) und Stephan Petry (15.) mit 2:0 in Führung ging. Weitere Chancen, zum Beispiel durch Andrew Stevenson, blieben jedoch ungenutzt. Dazu machte Grefrath mit dem zweiten Schuss auf das Tor der Bären prompt den Anschlusstreffer: Kristian Isenberg fälschte einen Schuss von Verteidiger Andrew Michael Davis unhaltbar für EHC-Keeper Kühlem zum 1:2 ab (16.). „Wir haben im ersten Drittel zwei Mal auf das Neuwieder Tor geschossen und ein Tor gemacht – das war natürlich glücklich“, sagte Grefraths Trainer Karel Lang.

Doch noch hatte es der EHC selbst in der Hand, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Spätestens mit Petrys zweitem Treffer nach 32 Minuten – der Kapitän traf nach einer schönen Einzelaktion – wähnten sich der EHC und seine Fans auf der Siegerstraße.

Doch Grefrath setzte weiter mit Erfolg Nadelstiche. So zum Beispiel beim 2:3 durch einen Rückhandschlenzer von Joey-Max Menzel in Minute 35. Wieder war das Chancenplus klar auf Seiten der Bären, wieder aber ließen die Gastgeber diese Chancen ungenutzt liegen. So zum Beispiel durch Ernst Reschetnikow (36.) und Willi Hamann (39.). Die Bären hatten zum einen Schusspech, scheiterten aber auch ein ums andere Mal am starken Grefrather Keeper Marco Ohmann.



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An diesem Muster änderte sich vor erneut lautstarken 652 Fans im Ice House auch im letzten Spielabschnitt nichts mehr. Marc Blumenhofen verpasste Treffer Nummer vier (45.), gleiches galt für Stephan Petry in aussichtsreicher Position (47.). Stattdessen kassierten die Gastgeber in doppelter Unterzahl den Ausgleich durch Andrew Michael Davis. Bei diesem Spielstand bleib es bis zur Schlusssirene – erneut musste also die Verlängerung um Duell dieser beiden Teams die Entscheidung bringen. Hier erlöste Philipp Büermann die Neuwieder mit seinem Treffer in der letzten Spielminute (45.).

„Ich bin natürlich glücklich über den Punkt, auch wenn ich weiß, dass Neuwied heute drei gebraucht hätte. Wir mussten heute auf einige Spieler verzichten, die verbliebenen Jungs aber haben allesamt viel Herz und Einsatz gezeigt. Man hat im letzten Drittel gespürt, dass bei Neuwied der Druck zunahm. Natürlich ist das auch in den Köpfen drin, wenn du 22 Spieler aufstellst und auf der Gegenseite stehen nur 15 auf dem Spielberichtsbogen. Wenn du so ein Spiel dann nicht schon früh entscheidest, dann bekommst du hinten raus natürlich Druck und tust dich schwer. Das ist Neuwied heute passiert.“

EHC-Trainer Bernd Arnold unterstrich zunächst: „Das sind immer schöne Spiele gegen Grefrath. Karel ist ein super Trainer, der auf hartes, aber faires Eishockey setzt. Grefrath hat heute das Optimum rausgeholt.“

Mit Blick auf den Kampf um den vierten Tabellenplatz und die sportliche Qualifikation zur Oberliga sagte Arnold: „Wir haben noch drei Spiele und brauchen noch sieben Punkte. Das Schöne daran ist, wir haben es doch selbst in der Hand. Jetzt müssen Fans und Mannschaft noch mehr zusammenrücken und sich gegenseitig zum Erfolg pushen. Wir haben bis hierhin eine tolle Saison gespielt, die wollen wir jetzt gemeinsam krönen. Wir freuen uns auf diesen Saisonendspurt.“



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