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Nachricht vom 11.02.2025    

Jugend forscht: Innovative Projekte aus Linz und Neustadt begeistern Jury

Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Koblenz stellten junge Talente ihre kreativen Ideen vor. Besonders zwei Projekte aus dem Kreis Neuwied überzeugten die Jury und qualifizierten sich für den Landesentscheid.

Preisträger "Natürlich verpackt: Die grüne Alternative". Fotos: Sascha Ditscher

Kreis Neuwied. Im Rahmen des Koblenzer Regionalwettbewerbs von "Jugend forscht" präsentierten rund 120 Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz ihre Projekte an der Hochschule Koblenz. Insgesamt qualifizierten sich 18 Teilnehmer für den Landeswettbewerb.

In den Gängen der Hochschule herrschte reges Treiben, als die jungen Wissenschaftler ihre Experimente aufbauten und erläuterten. In einer Ecke roch es nach frischen Waffeln, gebacken mit Insektenmehl, während in einer anderen Ecke Kräuter, Blätter und Blütenreste zu Parfüm verarbeitet wurden. Marcelo Peerenboom, Patenbeauftragter des Wettbewerbs von der Energieversorgung Mittelrhein (EVM), zeigte sich beeindruckt: "Es ist beeindruckend, mit welcher Kreativität die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ans Werk gegangen sind. Viele beschäftigen sich mit Fragen der Nachhaltigkeit, der Ressourcenschonung und dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen." Die EVM richtet den Wettbewerb seit mehr als 20 Jahren aus und fördert damit den Wissenschaftsnachwuchs in der Region.

Auch Professor Dr. Karl Stoffel, Präsident der gastgebenden Hochschule, lobte den Wettbewerb: "Jugend forscht, steht für Neugier, Innovationsgeist und wissenschaftliche Exzellenz - Werte, die auch an unserer Hochschule eine zentrale Rolle spielen."



Gewinner aus Neustadt/Wied und Linz
Elisabeth Gäch und Nea Langer vom Wiedtal-Gymnasium in Neustadt entwickelten das Projekt "Natürlich verpackt: Die grüne Alternative", bei dem sie Frischhaltefolie durch ein umweltfreundliches Material ersetzen wollen. Sie kombinierten nachhaltiges Papier mit einer Wachsschicht, um Lebensmittel sicher zu verpacken.

Lara Aisha Martin und Marie Diederich vom Martinus-Gymnasium in Linz erreichten den dritten Platz im Fachgebiet Biologie. Sie untersuchten die Eignung von Insektenmehl als Alternative zu herkömmlichen Mehlen. Ihre Analyse ergab, dass die CO₂-Bilanz beim Einsatz von Insektenmehl deutlich besser ist und es keine Nachteile bei den Nährstoffen gibt. Besucher konnten frisch gebackene Waffeln aus Weizen- und Insektenmehl probieren, wobei Letzteres zwar dunkler war, aber gut schmeckte. Red


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