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Pressemitteilung vom 27.01.2025    

Wolf-Sonntage: Einblicke in ein friedliches Miteinander

Die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland sorgt für hitzige Debatten. Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) bietet mit den Wolf-Sonntagen eine Plattform, um fundiert über das Zusammenleben mit dem Wolf zu informieren.

Ein Wolf aus einem Westerwälder Rudel. Foto: Markus Dübbert

Quirnbach. Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) beobachtet eine wachsende Tendenz, auch geschützte Tiere wie den Wolf zu bekämpfen, wenn sie für bestimmte Interessengruppen einen Aufwand darstellen. Der Wolf ist dabei nur das prominenteste Beispiel; ähnliche Diskussionen gibt es auch bei Arten wie Biber, Luchs und Fischotter, die ebenfalls in ihre ehemaligen Lebensräume zurückkehren.

Die NI betont die Wichtigkeit sachlicher Information und fordert insbesondere eine Stärkung des Herdenschutzes durch Weidetierhalter. "Die Tierhalter sind nach dem Tierschutzgesetz verpflichtet, ihre Tiere zu schützen, nicht nur gegen den Wolf. Hierzu gehören neben einer fachgerechten Zäunung je nach Gegebenheiten auch Pferche, Ställe und Herdenschutzhunde. Richtiger Herdenschutz schützt nämlich Schaf und Wolf. Wer seine Tiere nicht schützen kann, kann auch keine halten", erklärt der Natur- und Umweltschutzverband.

Mit den Wolf-Sonntagen möchte die NI auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit Hilfe von Experten wie Dr. Frank Wörner, Dr. Jutta Etscheidt und Stefan Hetger über die europaweit streng geschützte Art informieren und Möglichkeiten für ein friedliches Nebeneinander aufzeigen. Forderungen nach "wolffreien Dörfern" lehnt die NI entschieden ab und bezeichnet diese als Hetze und Aufruf zur erneuten Ausrottung des Tieres.




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Der Wolf sei ein essentieller Bestandteil der Biodiversität, die unsere Lebensgrundlage darstellt. "Und wir Menschen müssen wieder lernen, mit ihm zu leben. Auch die Weidetierhalter müssen sich umstellen und neue Wege gehen. Man muss einen Wolf nicht mit dem Tod bestrafen, nur weil er schlau ist. Mit den drei Wolf-Sonntagen und ausgewiesenen Fachleuten wollen wir zu einem sachlichen Diskurs beitragen", so die Naturschutzinitiative e.V. (NI).

Die Wolf-Sonntage finden am 16. Februar, 15. Juni und 19. Oktober jeweils von 11.00 Uhr bis etwa 13.00 Uhr statt. Der genaue Treffpunkt wird den Teilnehmern nach der Anmeldung bekanntgegeben. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch freut sich die NI über Spenden. Festes Schuhwerk ist erforderlich, und das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter www.naturschutz-initiative.de notwendig. PM/Red


Mehr dazu:   Wolf  
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