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Nachricht vom 13.01.2025    

Das Elvis-Museum in Kircheib feierte den 90. Geburtstag des "King of Rock'n Roll"

Von Wolfgang Rabsch

Der große Andrang, den das Elvis-Museum in Kircheib am Sonntag (12.Januar) zu verzeichnen hatte, kommt nicht von ungefähr, da die meisten Elvis-Fans es einfach nicht wahrhaben wollen, dass der "King of Rock'n Roll" nicht mehr unter den Lebenden weilt. Viel lieber würden sie denjenigen Glauben schenken, die behaupten "Elvis lebt".

Jonny Winters trug bekannte Elvis-Songs vor. (Foto: Wolfgang Rabsch)

Kircheib. Da diese Behauptung ein Wunschgedanke ist, wird von den Fans jede Gelegenheit genutzt, ihr Idol zu huldigen und zu ehren. Was liegt also näher, als nachträglich den 90. Geburtstag von Elvis gebührend zu feiern, der am 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi, geboren wurde. So war es naheliegend, dass sich die Fans aus ganz Deutschland im Elvis-Museum in Kircheib versammelten, um den King zu feiern.

Zahlreiche Fans pilgerten nach Kircheib
Es ist nicht übertrieben, zu behaupten, dass Fans aus ganz Deutschland nach Kircheib kamen. Der Verein "Freunde des Elvis Museum e.V." hat Mitglieder nicht nur im Westerwald, sondern auch in NRW, der Eifel und in Süddeutschland. Bereits vor der Eröffnung des Museums standen die ersten Besucher vor der Tür und begehrten Einlass, anscheinend konnten sie es nicht abwarten, ihrem Idol nahe zu sein. Die Fans, die nach Kircheib kommen, wissen genau, dass sie vom besten Elvis-Vertreter auf Erden empfangen werden. Die Rede ist von Jonny Winters, der das Leben von Elvis Presley zu seinem eigenen gewandelt und verinnerlicht hat. Zusammen mit seiner Ehefrau Irma Stanton, die ihn vollumfänglich unterstützt, betreiben sie das Elvis-Museum und treten auch gemeinsam zu verschiedenen Anlässen und Konzerten, mit der beliebten Elvis-Show auf.

Ist Elvis tatsächlich tot?
Wie erwähnt, strömten Fans aus ganz Deutschland nach Kircheib, um nicht nur ihr Idol zu feiern, sondern auch sich untereinander auszutauschen und angenehme Stunden im Museum zu verbringen. Jonny und Irma hatten sich bestens auf den Besucheransturm vorbereitet und konnten ihnen tatsächlich ein unterhaltsames Programm präsentieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand selbstverständlich das Leben und das musikalische Wirken von Elvis Presley. Jonny belohnte die Besucher auf musikalische Art, denn er gab zu Beginn nicht nur ein Mini-Elvis-Konzert, mit den größten Hits, er spielte auch im weiteren Verlauf des Tages eine große Rolle. An dieser Stelle eine kleine Auswahl der Hits, die Elvis zu einem unsterblichen Weltstar machten: "In the Ghetto", "Are you lonesome tonight", "Love me tender", "Viva Las Vegas", "Heartbreak Hotel", "Blue suede shoes" und "Jailhouse Rock". Live und authentisch von Jonny vorgetragen, entfachte er große Begeisterung bei den Besuchern. Jonny stellte auch das von ihm komponierte Lied "Elvis wird 90" vor, welches er bereits beim WDR und SWR im Fernsehen präsentieren durfte. Der Song ist für Fans auf den einschlägigen Download Portalen zu hören und zu sehen.



Viele Besucher, die erstmalig das Elvis-Museum besuchten, wurden von Irma durch die Räumlichkeiten des Museums geführt und konnten mehrere hundert Devotionalien von Elvis bewundern. Darunter das Prunkstück: Die Einrichtung des Friseurs, der Elvis während seiner Militärdienstzeit in Deutschland in der Kaserne in Friedberg, die Haare schnitt. Die Echtheit des Stuhls und des Waschbeckens, wird durch eine Bescheinigung des damaligen Friseurs bestätigt.

Fans gestalteten den Tag im Museum mit
Die Begeisterung der Besucher am Programm steigerte sich stetig, auch weil die Fans sich nicht nur hinsetzten und abwarteten, sondern sogar das Programm in wesentlichen Teilen mitbestimmten. So agierte Felix als Moderator in einer Retroversion von Kulenkampff und Gottschalk, während Alfred mit vielen Zaubertricks verblüffte. Es wurde unter anderem ein Quiz und ein musikalisches Ratespiel veranstaltet, dabei gab es tolle Preise zu gewinnen. Natürlich stand das Leben und die Musik von Elvis im Mittelpunkt des Geschehens, garniert mit Soloeinlagen von Jonny Winters.

Der Gedenktag an Elvis übertraf alle Erwartungen, die man vorher gehegt hat. Es gab wohl keinen Fan, der sich nicht mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht aus dem Elvis-Museum verabschiedete. Der Verfasser dieses Artikels hatte ein besonderes Erlebnis, denn als er sich von Irma, Jonny und den Besuchern verabschiedete, griff Jonny schnell zur Gitarre und sang "Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus", den einzigen Song den Elvis auf Deutsch aufgenommen hatte. (Wolfgang Rabsch)



Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
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