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Nachricht vom 08.01.2025    

Lärmschutz: Kommunen am Rhein lehnen Bahn-Angebot ab

In einer kürzlichen Besprechung zwischen Ellen Demuth, Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, und Vertretern der Deutschen Bahn standen die geplanten Lärmschutzmaßnahmen entlang der rechten Rheinstrecke im Fokus. Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden äußerten deutliche Bedenken gegenüber den vorgeschlagenen Maßnahmen.

Symbolfoto: Wolfgang Tischler

Linz. Ellen Demuth und die Bürgermeister der Städte Linz, Leubsdorf und Dattenberg trafen sich mit Rouben Rich von der DB InfraGO AG, um über den Lärmschutz entlang der Rechten Rheinstrecke zu sprechen. Hintergrund ist das Angebot der Deutschen Bahn, während der geplanten Streckensperrung im zweiten Halbjahr 2026 hohe Lärmschutzwände zu errichten.

Die Bürgermeister lehnten das Angebot in seiner jetzigen Form ab. "Wir haben das Angebot der Bahn in der vorliegenden Form abgelehnt. Die Gleise verlaufen hier vielfach auf einem Damm, auf Viadukten oder direkt vor Häuserzeilen. Es kann nicht sein, dass durch hohe Lärmschutzwände hier der Blick auf den Rhein verbaut wird", erklärte Helmut Muthers, Stadtbürgermeister von Linz. Stefan Betzing und Heiko Glätzner, Ortsbürgermeister von Dattenberg und Leubsdorf, stimmten zu: "Ein Lärmschutz, der den Blick in die Umgebung unmöglich macht, kommt für die betroffenen Anwohner nicht infrage."




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Rouben Rich erläuterte, dass alternative Lösungen zwar existieren, jedoch aufgrund der Zeitvorgaben der Bahn nicht realisierbar seien. Nur für das aktuelle Angebot lägen schallschutztechnische Gutachten vor. Als möglichen Zeitpunkt für die Errichtung niedrigerer Schutzelemente oder gläserner Varianten nannte er das Jahr 2040. Bis dahin werde geprüft, wie passiver Lärmschutz gefördert werden kann.

Ellen Demuth betonte die Bedeutung des persönlichen Austauschs: "Es war uns wichtig, im persönlichen Austausch über die Möglichkeiten des Lärmschutzes in der Verbandsgemeinde Linz zu sprechen. Wir nehmen die Wünsche und Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohner ernst." Sie versprach, gemeinsam mit den Bürgermeistern weitere Gespräche mit der Deutschen Bahn zu führen, um eine optimale Lösung zu finden. red


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