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Pressemitteilung vom 21.12.2024    

Konstruktiver Austausch zur Zukunft der Stauanlage Altwied

Wie geht es weiter mit der Stauanlage Altwied? Welche Maßnahmen sind im neuen Jahr vorgesehen? Um diese und viele weitere Fragen drehte sich ein Austausch zwischen dem Ortsbeirat von Altwied, Abteilungsleiter Manfred Reitz vom Straßen- und Tiefbauamt der Stadt Neuwied, dem Hochwasserexperten Wilfried Hausmann und Dominik Kauss, dem für das Wasserkraftwerk zuständigen Bereichsleiter der Süwag Grüne Energien und Wasser AG & Co. KG.

Archivfoto: Achim Wilms

Neuwied. Nach einem kurzen Abriss über verschiedene Maßnahmen während der vergangenen Jahre gab Kauss einen Ausblick auf die weiteren Schritte im neuen Jahr. Priorität hat die Untersuchung des Wehrbauwerks, das nach Absenkung des Wasserstandes in der Stauhaltung nun weitestgehend zugänglich ist. Um diese vollständig durchführen zu können, müssen jedoch zunächst noch die Sedimentablagerungen direkt vor dem Bauwerk in Teilen entfernt werden. Dafür ist die Herstellung einer temporären Zuwegung für schweres Baugerät notwendig.

Im 1. Quartal des kommenden Jahres soll die Vergabe zur Herstellung dieser Zuwegung und der teilweisen Sedimenträumung erfolgen und die Arbeiten beginnen. Unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten wird eine umfangreiche Untersuchung des Wehrbauwerks folgen, mit dem Ziel, das Bauwerk in seinem Gesamtzustand zu bewerten.

Die Ergebnisse der Untersuchungen erwartet der Anlagenbetreiber im 4. Quartal 2025. Aus den dann vorliegenden Ergebnissen werden die notwendigen Maßnahmen zur Sanierung des Wehrbauwerks abgeleitet. Für den rechten Stauhaltungsdamm wurden die erforderlichen Untersuchungen in den vergangenen Jahren bereits durchgeführt, ein Maßnahmenplan erstellt und die Planungen zur Sanierung bereits abgeschlossen. Die Betriebsarbeiten an der Stauanlage und in der Stauhaltung gehen für die Süwag auch nach Absenkung des Wasserstandes weiter.




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Auf den unternehmenseigenen Grundstücken im Uferbereich der Wied wird zum Beispiel auch im kommenden Jahr, wie in der Vergangenheit, regelmäßig Totholz entfernt. Das dient der Reduzierung von Treibgut in der Wied. Treibgut birgt bei massivem Hochwasser die Gefahr, sich an Engstellen festzusetzen und so zum Aufstau des Gewässers zu führen.

Außerdem ist für Anfang Januar mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Katastrophenschutz eine Begehung angesetzt, um vor Ort mögliche Maßnahmen und Einsatzszenarien bei Hochwasser zu erarbeiten. Die Gespräche rund um die Staustufe Altwied zeigen, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um die Anlage langfristig zu sichern und ihre Funktionalität zu gewährleisten. Besonders hervorzuheben ist die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Ortskundigen, Fachleuten und Behörden, die so auch im neuen Jahr fortgesetzt werden soll. PM


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