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Pressemitteilung vom 12.12.2024    

ADD-Präsident Linnertz beeindruckt von Neuwieder Katastrophenschutz

Kürzlich besuchte ADD-Präsident Thomas Linnertz das Brand- und Katastrophenschutzzentrum im Neuwieder Industriegebiet. Landrat Achim Hallerbach und Inspekteur Holger Kurz führten ihn durch die modernisierten Einrichtungen. Die Maßnahmen, die seit der Flutkatastrophe an der Ahr 2021 umgesetzt wurden, standen dabei im Fokus.

ADD-Präsident Thomas Linnertz ließ sich von Landrat Achim Hallerbach und BKI Holger Kurz beim Rundgang durch das Brand- und Katastrophenschutzzentrum die Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz erläutern. (Foto: Thomas Herschbach)

Neuwied. Im Landkreis Neuwied hat man aus der Flutkatastrophe an der Ahr im Juli 2021 wichtige Lehren gezogen. „Bevölkerungsschutz verzeiht keine Nachlässigkeit“, weiß man auch im Landkreis Neuwied. Landrat Achim Hallerbach verweist auf die zahlreichen Fortschritte im Maßnahmenkatalog „Sicherheit“. Bei einem Besuch überzeugte sich ADD-Präsident Thomas Linnertz persönlich von den Entwicklungen im Brand- und Katastrophenschutzzentrum des Kreises.

Landrat Hallerbach erläuterte die Investitionen in den Bevölkerungsschutz, zu denen auch Frühwarnsysteme und kreisübergreifende Kooperationen zählen. Ein sichtbar professionell ausgestattetes Lagezentrum bildet das Herzstück dieses Ansatzes. „Dahinter stecken Struktur und System, Know-how und Können“, erklärte er während des Rundgangs mit dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Holger Kurz. Auch die Wehrleiter-Tagung im zweiten Stock des modernen Einsatzlagezentrums wurde besucht, wo die Krisenreaktionskräfte des Verwaltungsstabs regelmäßig üben.

Gewährleistung der Handlungsfähigkeit
Eine zentrale Rolle spielt die Informations- und Kommunikationseinheit (IuK-Gruppe), die im Ernstfall die technische Einsatzbereitschaft der Stabsräume sicherstellt. Dadurch können die Wehrleute schnell und konzentriert handeln, wenn es nötig wird. Zudem wurden vier Notstromaggregate und ein Materiallager installiert, um die Handlungsfähigkeit des Kreises zu gewährleisten. „Damit sind wir wieder ein Stück weit mehr autark und für ein eventuelles Katastrophen-Szenario noch besser gerüstet.“, so Hallerbach. Bis Ende des Jahres sollen etwa 50 Sirenen installiert sein.




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Die unmittelbaren Konsequenzen aus der Flutkatastrophe wurden ebenfalls hervorgehoben. „Wir haben direkt alles auf den Prüfstand gestellt und dem professionell aufgestellten Bevölkerungsschutz auf zeitgemäßen Sicherheitsstandards eine noch stärkere Priorität zugemessen“, erklärten Landrat Hallerbach und BKI Kurz. Sie begrüßten die Pläne der Landesregierung, im kommenden Jahr ein neues Lagezentrum für Brand- und Katastrophenschutz in Koblenz zu errichten. „Alles, was der Stärkung eines umfassenden Bevölkerungsschutzes dienlich ist, begrüßen wir.“ (PM/Red)


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