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Pressemitteilung vom 04.10.2024    

"Einheitsbuddeln" in Neuwied: Bürger setzen Zeichen für Umwelt und Integration

Am 3. Oktober versammelten sich rund 20 engagierte Bürger, darunter viele syrische Flüchtlinge, in der Engerser Landstraße in Neuwied. Im Rahmen der interkulturellen Woche pflanzten sie Hunderte von Frühlingszwiebeln auf den Grünflächen rund um die Haltestellen "Blücherstraße".

Diesen Männern ist es zu verdanken, wenn es am Straßenrand im Frühling blüht. (Foto: Volker Schölzel)

Neuwied. Bereits am frühen Morgen des Donnerstags (3. Oktober) kamen rund 20 Bürger, größtenteils syrische Flüchtlinge, in der Neuwieder Engerser Landstraße zusammen, um im Rahmen der interkulturellen Woche am Einheitsbuddeln teilzunehmen. Ziel war es, die Grünflächen rund um die Haltestellen "Blücherstraße" und die Verkehrsinsel mit Frühlingszwiebeln zu bepflanzen. Innerhalb einer Stunde waren alle verfügbaren Pflanzenzwiebeln eingesetzt.

Zusätzlich wurden etwa neun Säcke voller Laub und herumliegender Nussschalen von den Grünflächen eingesammelt. Die Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit der gelungenen Mitmachaktion im Sonnenland und freuen sich bereits auf das kommende Frühjahr, wenn es auf den Grünstreifen farbenprächtig blühen wird.




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Flüchtlinge setzen Zeichen für ihre neue Heimat
Mit dieser Pflanzaktion wollten die Beteiligten auf die Bedeutung der Grünflächen und Baumscheiben als Lebensraum für Natur und Biodiversität hinweisen. Zudem möchten insbesondere die Menschen mit Flüchtlingsbiografie ein sichtbares Zeichen in ihrer neuen Heimat Neuwied setzen.

Die ehrenamtlichen Gruppen "EIRENE" und "Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup" hatten zur Aktion eingeladen, die bereits zum vierten Mal in Neuwied stattfand. Auch die Servicebetriebe der Stadt Neuwied unterstützten die Maßnahme. Die Aktion war nicht nur ein Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes, sondern auch ein starkes Symbol für Integration und Umweltschutz. (PM/Red)


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