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Pressemitteilung vom 24.09.2024    

Mysteriöse Fälle und mehrere Nachweise von Wölfen im Westerwald

In den vergangenen Monaten wurden in verschiedenen Regionen des Westerwalds Indizien und Beweise für die Präsenz von Wölfen entdeckt. Dies betrifft neben dem Westerwaldkreis auch die Kreise Neuwied und Altenkirchen. Die genaue Herkunft der Tiere sowie ihre aktuelle Position bleiben jedoch größtenteils ungewiss.

Symbolbild

Region. Am Montag, 23. September, wurde in Birnbach ein totes Ziegenexemplar gefunden. Der Verdacht liegt nahe, dass ein großer Beutegreifer an dem Tod beteiligt gewesen sein könnte, also möglicherweise ein Wolf. Noch am selben Tag wurden DNA-Abstriche des Tieres genommen und zur Analyse an das renommierte Senckenberg-Institut gesendet. Eine abschließende Bestätigung oder Ausschluss eines großen Beutegreifers steht noch aus.

Die Untersuchung von DNA-Proben, die am 12. Juni von einem toten Damwild bei Maxsain genommen wurden, erbrachte keine klaren Ergebnisse hinsichtlich der Todesursache. Ein Wolf konnte dort nicht nachgewiesen werden.

Viele Spuren entdeckt
Weitere Hinweise auf Wölfe wurden aber durch Kotspuren innerhalb der Verbandsgemeinde Puderbach entdeckt. So konnte der weibliche Wolf mit der Kennung "GW3900f" durch Kotfunde dort zweimal nachgewiesen werden, einmal am 21. Juni und erneut am 10. Juli. Am 22. August wurde zudem ein weiterer weiblicher Wolf, "GW4373f", ebenfalls bei Puderbach, durch einen Kotfund erstmalig nachgewiesen.




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Bei Hachenburg wurde ebenfalls ein weiterer weiblicher Wolf, "GW4372f" am 10. August nachgewiesen. Alle drei Fähen gehören zur mitteleuropäischen Flachlandpopulation. Das Herkunftsrudel und der aktuelle Aufenthaltsort der Tiere sind derzeit unbekannt.

Förderungen für Herdenschutzmaßnahmen
Die Nachweise für die Anwesenheit von Wölfen liegen allesamt innerhalb der Präventionsgebiete Westerwald und Hunsrück. In diesen Gebieten können Tierhalter Förderungen für Herdenschutzmaßnahmen über das KLUWO beantragen.

Die Liste der Wolfsnachweise in RLP ist unter diesem Link einzusehen.

Allgemeine Informationen zum Wolfs-/Luchs-Management, Herdenschutzmaßnahmen und Präventionsförderung des Landes Rheinland-Pfalz können auf dieser Seite abgerufen werden.(PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht   Wolf  
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