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Nachricht vom 06.02.2012    

Bären feiern Kantersieg und den Finaleinzug

Deichstädter schlagen Mainzer Wölfe im Halbfinal-Rückspiel mit 13:3 - Konzentration gilt jetzt wieder der Oberliga-Aufstiegsrunde - Heimspiel am Sonntag

Neuwied. Finale erreicht, keine Verletzungen, keine großen Strafe: „Alles ist gut“, bilanzierte Bernd Arnold nach dem Einzug seiner Bären in das Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal. Der EHC Neuwied gewann auch das Rückspiel gegen den TSV Schott Mainz - diesmal vor 454 Zuschauern im Neuwieder Ice House mit 13:3 (4:1, 5:1, 4:1). Das Hinspiel in Mainz hatten die Deichstädter vor einer Woche bereits mit 15:1 gewonnen. Im Finale warten nun die Zweibrücken Hornets auf den EHC.

Auch im Rückspiel waren die Neuwieder Bären erfolgreich gegen Mainz. Foto: Reimund Schuster.

Neuwied musste auf den gesperrten Kapitän Stephan Petry und den erkrankten Stefan Kaltenborn verzichten, setzte dafür Juniorenspieler Dominik Kley im ersten Sturm an der Seite von Willi Hamann und Christian Czaika ein. Zwischen den Pfosten wechselten sich erneut die beiden Back-up-Goalies Alexander Rodens (bis zur 30. Minute) und Alexander Neurath ab.

Die Wölfe aus der Landeshauptstadt ließen dem frühen Führungstreffer des EHC durch Alexander Bill (2.) nach neun Minuten den überraschenden Ausgleich folgen: Vaclav Cimburek traf zum 1:1. Überraschend, weil der EHC wie erwartet drückend überlegen war und durch Bill und Jens Hergt Pfosten und Latte getroffen hatte. Erst gegen Ende des ersten Drittels nutzten die Bären ihre Chancen auch zu weiteren Toren: Andreas Halfmann (18.), Marc Blumenhofen (18.) und Dennis Stroeks (20.) erhöhten auf 4:1.

Die Spielanteile blieben auch in den restlichen beiden Dritteln klar verteilt: Neuwied legte fünf weitere Tore nach durch Bill (23., 30.), Hamann (32.) und Philipp Büermann (36., 40.), bei Mainz traf erneut Cimburek zum zwischenzeitlichen 2:6 (32.). Ein Klassenunterschied war über die gesamten 60 Minuten zu erkennen, wenngleich sich die Wölfe im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert präsentierten.




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Zweistellig wurde die Niederlage dennoch, weil Büermann (44.), Blumenhofen (48., 60.) und Hamann (53.) auf 13 Tore für den EHC erhöhten. Für Mainz traf nur noch Daniel Novak zum zwischenzeitlichen 3:9 (42.). „Wir wollten die Bären ein wenig ärgern“, sagte der Mainzer Trainer Holger Pöritzsch. „Ich denke das ist uns heute im Vergleich zur Vorwoche besser gelungen. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hätten in der Offensive sicherlich das eine oder andere Tor mehr verdient gehabt.“

Bernd Arnold richtete den Fokus unmittelbar nach dem Finaleinzug bereits wieder auf die Oberliga-Aufstiegsrunde, wo der EHC am Freitag in Grefrath gefordert ist und am Sonntag um 19 Uhr in heimischer Halle auf den EHC Netphen trifft. „Wir müssen uns fokussieren auf das kommende Wochenende. Das Spiel heute wollten wir als Trainingseinheit nutzen. Wir haben ein paar Tore gemacht und die Jungs hatten Spaß. Im Training müssen wir jetzt auch in den Zweikämpfen zulegen, um diese wieder an das Niveau der Aufstiegsrunde anzupassen.“


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