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Nachricht vom 24.01.2012    

Kleinmaischeider Karnevalsnacht ging erst am frühen Morgen zu Ende

Groß und Klein beteiligten sich am Bühnenprogramm mit Tanz und Wortwitz – Ehrungen für Harald Wendt, Heidi Pottrek und Adam Sellers

Kleinmaischeid. Am Samstag (22.1.) startete der erste Höhepunkt der Kleinmaischeider Karnevalssession im Bürgerhaus. Sitzungspräsident Werner Schmidt konnte auf ein volles Haus von der Bühne herabblicken.

Die Klosterbrüder begeisterten mit ihren Kostümen und gekonnten tänzerischen Einlagen. Fotos: Wolfgang Tischler

Die Kinder hatten die Ehre, den Abend mit ihrem Gardetanz zu eröffnen. Der Nachwuchs wirbelte schon ganz gekonnt über die Bühne und kräftiger Applaus war sein Lohn. Sigrid Wendt hatte die schwere Aufgabe als erste in die Bütt zu steigen und das närrische Volk in Stimmung zu bringen. „Als Mädchen für alles“ hatte sie genug Gesprächsstoff und wusste einiges aus dem Dorf zu berichten.

Am Stammtisch wird ja nach männlicher Meinung nicht getratscht. Stefan Fuß und Thomas Engel konnten dies nur bestätigen, denn sie berichteten nur wahrheitsgemäß, was so alles im Laufe des Jahres passiert ist. Zwischendurch wurde das närrische Auditorium mit den Tänzen der Garden erfreut. Die Junioren und die Seniorentänzerinnen zeigten, was sie mit ihren Trainerinnen Ivonne Flammersfeld und Anna Retterath einstudiert hatten.

„Pippi Langstrumpf und ihr Freund der Herr Nilsson“ hatte sich die Showtanztruppe, die aus den „Minis“ und Kindern gebildet wurde, zum Thema gemacht. Tänzerisch ging es nach der Pause weiter. Den legendären Klosterbrüdern war die Trainerin abhanden gekommen. Clever hatten sie eine interne Ausschreibung gestartet, die ganz knapp Daniel Wirfs gewann. Er meinte ganz keck: „Ich bin jetzt für das betreute Tanzen zuständig.“

Dieses „betreute Tanzen“ rief wahre Begeisterungsstürme hervor. Waren es die tänzerischen Leistungen oder die feschen weiblichen, zum Teil sehr freizügigen Kostüme, die das Volk toben ließen? Auf jeden Fall lieferten die Jungs eine klasse, sehenswerte tänzerische Leistung zu fetziger Musik ab.



Am Stock kam Philipp Rasbach auf die Bühne und sprach als rüstiger Rentner zum Volk. Ein Seitenhieb auf seinen Vater konnte er sich nicht verkneifen: „Horst, was ist der Unterschied zwischen dir und einem Kamel?“ Papa, der designierte Verbandsbürgermeister, wusste die Antwort nicht, also musste sie der Sohn geben: „Ein Kamel kann sieben Tage arbeiten ohne zu saufen!“

Aber nicht nur Papa bekam sein Fett weg. Wer die Interna von Maischeid kennt, der kam aus dem Lachen nicht mehr heraus. Als Reporter kam Martin Schmidt in die Bütt. Auch er plauderte aus dem Nähkästchen und nicht immer ganz jugendfrei.

Abwechslung brachte der Showtanz der Junioren, die sich das Thema „Auf hoher See“ gegeben hatten. Im Seemanns-Outfit wirbelten die zehn Mädels über die Bühne und konnten begeistern.

Den Abschluss des gelungenen Abends bildete die Showtanzgruppe der Senioren. Sie brachten „Wendt’s Traum“ auf die Bühne und lösten damit Begeisterungstürme aus. Besonders sehenswert waren die akrobatischen Hebefiguren.

Für besondere Leistungen für den Kleinmaischeider Karnevalsverein wurden der Ehrenvorsitzende Harald Wendt sowie Heidi Pottrek und Adam Sellers auf der Bühne geehrt.

Auch nach dem Ende des offiziellen Programms blieben die Narren, um zu den Klängen von „California“ noch zu schunkeln und Spaß zu haben. Eine tolle Kleinmaischeider Nacht ging erst am frühen Morgen zu Ende. Wolfgang Tischler


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