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Nachricht vom 09.07.2024    

Die IGS Horhausen geht mit der Wirtgen GmbH ihre fünfte Schulpatenschaft ein

Das Portfolio der Schulpatenschaften, die die IGS Horhausen eingegangen ist, kommt nunmehr komplett daher. Die Schule und die Firma Wirtgen GmbH aus Windhagen unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung, eine Urkunde kündet nunmehr von der neuen Zusammenarbeit.

Perfekt: Vertreter der IGS Horhausen und der Firma Wirtgen GmbH unterzeichneten die Vereinbarung über die Schulpatenschaft. (Foto: vh)

Horhausen/Windhagen. Schulpatenschaften sind für Schulen und Betriebe ein guter Weg, Kontakte miteinander zu knüpfen und alle Akteure im Bereich der Berufsorientierung und des Übergangs in den Job noch besser miteinander zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist die IGS Horhausen die fünfte Beziehung dieser Art eingegangen. Nunmehr erweitert die Wirtgen GmbH aus Windhagen (Kreis Neuwied) diesen Kreis, dem bereits die Firma Marel TREIF GmbH (Oberlahr), die Westerwald Bank, die Lebenshilfe im Kreis Altenkirchen und der Edeka-Markt (gegenüber der IGS gelegen) angehören. Schulleiter Norbert Schmalen freute sich bei der Unterzeichnung der Vereinbarung am Dienstagvormittag (9. Juli), dass somit zahlreiche Richtungen der Berufswelt abgedeckt würden. Es komme nicht auf die Menge an Schulpatenschaften an, weitere werde es wohl nicht geben. Zudem stellte er heraus, dass die Firma Wirtgen ein „Player mit internationaler Bedeutung“ sei, „das ist eine wunderbare Ergänzung für uns“. Kristina Kutting als Regionalgeschäftsführerin der Geschäftsstellen Altenkirchen und Neuwied der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz lobte die neue Patenschaft: „So können Schüler auch Auszubildende kennenlernen und auf Augenhöhe sprechen. So kommen Schule und Unternehmen in einen engen Kontakt. Es ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.“ Die IHK Koblenz unterstützt mit den lokalen Arbeitskreisen SchuleWirtschaft solche Arrangements und hilft auch bei deren Gründung. Für den „Ableger“ im Kreis Altenkirchen stellte Ralf Schönbach, Lehrer am Altenkirchener Westerwald-Gymnasium, heraus: „Solche Patenschaften bieten tolle Möglichkeiten in der Region, die auch auf diese Art und Weise gestärkt werden kann. Zudem werden Informationen, auch über ,Hidden champions’, in die Schule gebracht.“ Nun ist es noch an der Schule, die Urkunde, die die Abmachung verdeutlicht, für viele sichtbar, also werbewirksam, an einer exponierten Stelle aufzuhängen.

15 Ausbildungsberufe bei Wirtgen
Boris Becker, Leiter Aus- und Weiterbildung der Wirtgen GmbH, sagte: „Aus Sicht eines Unternehmens können junge Menschen an das Berufsleben herangeführt werden. Wir verfügen bereits über verschiedene Kooperationen der unterschiedlichsten Art.“ Derzeit bietet Wirtgen 15 Ausbildungsberufe an, grundsätzlich sei es wichtig, Nachwuchs zu bekommen. Alle 40 Stellen zum Beginn des neuen Lehrjahres seien inzwischen besetzt, wobei der Rekrutierungszeitraum sich immer länger hinziehe. Wirtgen decke den Bedarf an Fachkräften aus dem Pool der eigenen Azubis. Alle hätten jeweils die Chance auf eine Übernahme, „mit sehr guten Leistungen auch unbefristet“. Moritz Klein, IGS-Abgänger und nunmehr im ersten Ausbildungsjahr bei Wirtgen, gab eine wichtige Erfahrung wieder, die viele Azubis machten, machen und machen werden: „Hätte ich mal damals besser aufgepasst“, fasste er kurz und bündig zusammen und spielte auf mathematische Kenntnisse an, die er sich vor geraumer Zeit mühsam und womöglich mit Widerwillen angeeignet hatte, die nunmehr aber zum Pflichtprogramm während der Lehrzeit gehören. Genau diesen Sachverhalt bestätigte Sascha Schenkenberger, einer der Berufskoordinatoren der IGS: „Solche Rückmeldungen erhalten wir oft und zwar wie ,Hätte ich das früher gewusst, hätte ich in Mathe besser aufgepasst.“ Levin Becker (Jahrgangsstufe 8 der IGS) war bereits einmal als Praktikant bei Wirtgen im Bereich des Großfräsenbaus unterwegs und beschrieb das Arbeitsklima als „sehr cool“. Er war froh, dass er auch handwerklich in dieser Zeit ran durfte. Raoul Montabaur, ebenfalls Klassenstufe 8, der gleichfalls bereits bei Wirtgen reingeschnuppert hatte, lobte, dass er an Kleinfräsen selbst schrauben und gar mit solch einem Gerät mitfahren dufte. „Die Kids sollen ruhig reinriechen. Und wenn am Ende des Praktikums steht, dass das nicht so gut für mich ist, hilft das auch weiter“, erklärte Boris Becker.



Das ist das Unternehmen Wirtgen
Das Unternehmen Wirtgen unter dem Dach der John Deere GmbH & Co. KG ist ein international tätiger Unternehmensverbund der Baumaschinenindustrie mit den traditionsreichen Produktmarken Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven. Laut eigener Homepage bietet er als Technologieführer Maschinen für den Straßenbau und die Straßeninstandsetzung, Anlagen für die Gewinnung und Aufbereitung von Nutz- und Recyclingmaterialien sowie für die Asphaltherstellung. Fünf spezialisierte Werke in Deutschland (darunter in Windhagen im Kreis Neuwied und unmittelbar an der A 3 gelegen), drei lokale Produktionsstätten in Brasilien, China und Indien, eine Vielzahl eigener Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie ein weltumspannendes Händlernetz „machen uns rund um den Globus erfolgreich. Unsere Wurzeln verlieren wir trotz der internationalen Ausrichtung nie aus den Augen. Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch unsere Dienstleistungsvergangenheit – für den Erfolg unserer Kunden auf den Baustellen dieser Welt. Gemeinsam arbeiten unsere Mitarbeiter deshalb an der Entwicklung innovativer Verfahren und produzieren hochwertige Produkte“. Weltweit sind es mehr als 9000 Beschäftigte.

Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft
In Rheinland-Pfalz gibt es 33 Arbeitskreise SchuleWirtschaft, bundesweit über 400. Laut eigener Internetpräsenz stehen sie für die erfolgreiche Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Schulen und Unternehmen.  Ein wesentlicher Teil der Arbeit wird dezentral in den regionalen Arbeitskreisen geleistet. Dabei geht es im Kern darum, Schul- und Arbeitswelten optimal miteinander zu verbinden. Repräsentanten aus Unternehmen, Verbänden, Schulen und Kammern bündeln im rheinland-pfälzischen Netzwerk ein breites Erfahrungswissen und schaffen vor Ort Perspektiven für Leben und Beruf junger Menschen und verbessern deren Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. (vh)



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