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Pressemitteilung vom 09.07.2024    

Sommerferien in Rheinland-Pfalz: Appell des LKA gegen das Aussetzen von Haustieren

In wenigen Tagen starten die Sommerferien in Rheinland-Pfalz. Doch was für viele Menschen eine Zeit der Entspannung ist, stellt für manche Haustiere eine bedrohliche Phase dar. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz appelliert an alle Tierbesitzer, ihre Verantwortung ernst zu nehmen.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Mit dem Beginn der Sommerferien steigt leider auch die Zahl der ausgesetzten Haustiere in Rheinland-Pfalz. Tiere, die ihrem Schicksal überlassen werden, sind extremen Gefahren ausgesetzt und leiden häufig unter Hunger, Durst und fehlendem Schutz vor den Witterungsbedingungen. Insbesondere exotische Haustiere wie Schlangen haben in der freien Wildbahn kaum Überlebenschancen und sterben oft tragisch nach ihrer Aussetzung.

Im vergangenen Jahr wurden 49 Fälle bekannt, in denen Tiere in Rheinland-Pfalz ausgesetzt wurden. 23 dieser Tiere starben, darunter 14 Schlangen. Es gab auch einige Fälle, in denen die Besitzer in den Urlaub fuhren und ihre Tiere unversorgt zurückließen. Diese Praxis ist ebenso gefährlich für die Tiere und kann rechtlich verfolgt werden.

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) fordert alle Haustierbesitzer auf, verantwortungsbewusst zu handeln und frühzeitig Alternativen zu suchen, wenn die Betreuung des Tieres während des Urlaubs nicht möglich ist. Möglichkeiten wie Tierpensionen, Betreuungsdienste oder eine vorübergehende Pflege durch Freunde oder Familie können das Wohl der Tiere sichern.




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Wer sein Tier aussetzt, handelt nicht nur unverantwortlich, sondern muss auch mit empfindlichen Strafen rechnen. Insbesondere bei Katzen, Kleintieren und Reptilien ist das Entdeckungsrisiko zwar gering, dennoch können Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Wenn das Tier leidet oder stirbt, handelt es sich um eine Straftat gemäß dem Tierschutzgesetz, die sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen kann.

Das LKA ruft dazu auf, das Leiden der ausgesetzten Tiere zu verhindern. Wer Zeuge eines Aussetzens wird oder ein ausgesetztes Tier findet, sollte umgehend die Polizei und den örtlichen Tierschutzverein informieren. Jede Unterstützung kann das Leben der Tiere retten und dazu beitragen, dass die Sommerferien eine Zeit der Freude bleiben - auch für die tierischen Begleiter. (PM/red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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