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Pressemitteilung vom 29.05.2024    

Amnesty International: Klimaschützer in Kolumbien bedürfen Unterstützung

Die Menschenrechtsaktivisten von der Neuwieder Amnesty Gruppe informierten an ihrem Informationsstand in der Neuwieder City über das Thema "Klimaschutz ist Menschenschutz!" Dabei liegt der Fokus auf der Arbeit der Umweltschützer in den Ländern Südamerikas.

Amnesty International setzt sich für Klima- und Menschenrecht-Schutz in Südamerika ein (Fotos: Susanne Kudies)

Neuwied. Die Folgen von Bergbau und Ölindustrie haben in den Südamerika verheerende Folgen auf die Umwelt und die Lebensbedingungen der dort lebenden Völker mit ihren indigenen Einwohnern. Illegale Rodungen und Kontaminierung von Flüssen und Seen sind an der Tagesordnung, wenn Großkonzerne für den Abbau von Kobalt und anderen seltenen Metallen den Amazonas Urwald roden. Die Organisation FEDEPESAN unterstützt die indigenen Kleinbauern trotz Morddrohungen gegen sie und ihre Mitarbeiter. Deshalb hat FEDEPESAN den Menschenrechtspreis von Amnesty International erhalten

Gemeinsam mit den Vertretern der indigenen Stämme kämpft Yuly Velásquez aus Kolumbien um den Erhalt der Lebensgrundlage und verteidigt ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte gegen scheinbar übermächtige Gegner aus der Großindustrie, darunter leider auch deutsche Konzerne. Gruppensprecherin Susanne Kudies erklärte, dass der Schutz elementarer Bestandteil des weltweiten Klimaschutzes sei, deshalb kämpfe die Organisation FEDEPESAN nicht nur für die Rechte der Kleinbauern Südamerikas und der indigenen Bevölkerung, sondern unterstützt alle entsprechenden Bemühungen.




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"Der globale Klimawandel trifft mit seinen Folgen vor allem die Ärmsten. Deshalb gilt es, daran zu arbeiten, eine Klimagerechtigkeit herzustellen, denn diese Ungerechtigkeit gegenüber den Ärmsten der Weltbevölkerung ist nicht nur ein moralisches, sondern auch ein ethisches Problem", betont Inge Rockenfeller, Amnesty International Neuwied. Es gehe darum, Menschenrechte zu verteidigen und die ungleiche Verteilung der Folgen des Klimawandels zu verhindern. Deshalb müsse Klimaschutz auch immer im Zusammenhang mit dem Schutz der Menschenrechte gesehen werden; denn Klimaschutz ist Menschenschutz. Gruppenkollege Manfred Kirsch erinnerte daran, dass Klimaschutz immer wichtiger werde, denn es gäbe keinen Planeten B.

Weiter Information gibt es auf der Amnesty-Hompage, sowie eine Petition, welche die Behörden in Kolumbien auffordert, die Organisation besser gegen die Drohungen der Industriellen zu unterstützen. Diese kann auch online unterschrieben werden. (PM)


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