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Pressemitteilung vom 27.05.2024    

Verkehrsexperte fordert kostenlosen Nahverkehr für Neuwied

Der bekannte Verkehrswissenschaftler Dr. Karl-Georg Schroll setzt sich vehement für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Neuwied ein. In einem Vortrag machte er seine Standpunkte deutlich. Im Saal von Pino Italia referierte er über den Ist-Zustand des ÖPNV in Stadt und Kreis Neuwied und über dessen dringend notwendige Verbesserungen.

Braucht Neuwied kostenlosen ÖPNV? (Foto klein: Dr. Karl-Georg Schroll (links) und Patrick Simmer von der Bürgerliste "Ich tu's", Foto: Dr. Christoph Schossig; Foto groß: Symbolfoto, Quelle: Pixabay)

Neuwied. Die Veranstaltung fand auf Einladung der Bürgerliste "Ich tu's" statt. Mit seinem Appell an Politik und Öffentlichkeit kritisierte Dr. Schroll den Ist-Zustand des ÖPNV in Stadt und Kreis Neuwied scharf, insbesondere die mangelhafte Anbindung und Durchdringung des ländlichen Raums. Diese Defizite verursachen nach Meinung des Verkehrswissenschaftlers einen unverhältnismäßig hohen Druck des Individualverkehrs auf den städtischen Bereich. "Der ÖPNV ist eine Aufgabe der Daseinsfürsorge und als solche auch niemals im betriebswirtschaftlichen Sinn kostendeckend zu betreiben", so Dr. Schroll. Er plädierte daher für einen kostenlosen ÖPNV. Dieser wäre seiner Ansicht nach volkswirtschaftlich betrachtet von großem Nutzen für eine umweltbewusste, urbane und ländliche Verschränkung und würde die Lebensqualität der Bürger steigern.




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Mehrere Finanzierungsmodelle seien denkbar, führte Dr. Schroll weiter aus. Während in Luxemburg die Kosten für den kostenlosen Verkehr über öffentliche Haushalte und Steuern gedeckt werden, zieht die belgische Stadt Hasselt Einnahmen aus Parkscheinerlösen hinzu. Der Verkehrsexperte brachte auch das Modell einer Mobilitätsabgabe ähnlich der GEZ ins Spiel.

Dr. Schroll betonte jedoch, dass die Entscheidung für einen effizienten ÖPNV eine politische sei und daher hinreichende Mehrheiten in den Parlamenten benötige. (PM/red)


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