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Pressemitteilung vom 14.05.2024    

Finanzierung gescheitert: Rosenfest, Wein- und Genussmarkt in Bad Honnef abgesagt

Der Verein Centrum Bad Honnef e.V. und die Stadt Bad Honnef teilen mit: Innenstadtfeste sind immer schwieriger zu finanzieren. Die allgemeinen Kostensteigerungen der vergangenen Monate und deutlich gestiegene Kosten in Gewerken, die zur Durchführung von Veranstaltungen in Anspruch genommen werden, haben auch vor den Innenstadtfesten in Bad Honnef keinen Halt gemacht.

(Foto: Pixabay)

Bad Honnef. Der Verein Centrum Bad Honnef e.V. und die Stadt Bad Honnef, die auch in diesem Haushaltsjahr ein Sponsoring der Innenstadtfeste in Höhe von 17.800 Euro vorgesehen und ihre unentgeltliche Unterstützung durch das Ordnungsamt und den städtischen Bau- und Betriebshof angekündigt hat, haben daher über die Zukunft der Innenstadtfeste gesprochen. Rund drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin zeichnet sich ab, dass die Veranstaltung "Rosenfest 2024" mit dem Wein- und Genussmarkt für den Verein eine große finanzielle Herausforderung wäre. Der Verein muss aufgrund steigender Kosten mit einer Unterdeckung der Veranstaltungskosten im vierstelligen Bereich rechnen, erklärte Jürgen Kutter vom Vorstand des Centrum Bad Honnef e.V.: "Wir organisieren die Veranstaltungen als ehrenamtlicher Verein. Bei steigenden Kosten und rückläufiger Bereitschaft von Sponsoren entstehen bei Veranstaltungen Defizite, die wir mit unseren Mitgliedern nicht auffangen können."

Der Vorstand hat über das wirtschaftliche Risiko für den Verein beraten und in Abstimmung mit der Stadt als Sponsorpartner der Innenstadtfeste die Absage des diesjährigen Rosenfestes und des Wein- und Genussmarktes beschlossen. "Wir bündeln unsere finanziellen und personellen Kräfte in diesem Jahr bei den Schlemmerabenden, dem Martini Markt und dem Kaminzimmer", kündigte Kutter an. Die Zeit bis zum Herbst solle genutzt werden, um Lösungen für die steigenden Kosten zu entwickeln.



Ausarbeitung eines neuen Konzeptes für 2025
Die Absage sei für die Innenstadt ein Verlust, bedauerte Bürgermeister Otto Neuhoff: "Die Entscheidung des Vereins ist nachvollziehbar. Viele Menschen und auch der Einzelhandel haben sich auf das Fest gefreut". Umso dankbarer sei er dem Verein dafür, dass er am Rosenfest grundsätzlich festhalten und die Zeit bis 2025 nutzen will, Lösungen für die Zukunft der Veranstaltung zu finden. Im Raume stehe, das Rosenfest unter Beibehaltung des traditionellen Charakters bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten weiterzuentwickeln. "Mit der Absage für das Jahr 2024 haben wir nun Zeit, das Konzept für 2025 in Ruhe anzupassen", ergänzte Kutter. (PM/red)




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