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Pressemitteilung vom 18.04.2024    

Sanierung des Skiliftes am Salzburger Kopf im Westerwald

Viele Westerwälder haben am Salzburger Kopf das Skifahren gelernt und besuchen das naturschneesichere Wintersportgebiet auch weiterhin. Ansässige Gemeinden und Verbandsgemeinde Rennerod beteiligen sich nun finanziell an der Sanierung des Skilifts.

Sanierung des Skilifts kann weitergehen (Foto: WSV Salzburger Kopf)

Stein-Neukirch. Der ortsansässige Wintersportverein (WSV) am Salzburger Kopf betreibt am Osthang des "Saalberg", direkt an der B 54 zwischen Stein-Neukirch und Salzburg, auf über 650 Meter bereits seit 1970 Wintersport. Seit den Anfangsjahren werden Ski- und Snowboardfahrer mit einem Schlepplift auf den "Gipfel" befördert, von dem eine rund 250 Meter lange Abfahrt folgt. Die vorhandene Skiliftanlage leistet schon seit 1978 zuverlässige Dienste und das nicht ohne Grund. Die Ehrenamtlichen des Vereins kümmern sich regelmäßig um die Wartung, Unterhaltung und den Betrieb.

Nun bedarf es einer größeren Sanierung, damit zum einen die Sicherheit der Fahrgäste, aber auch noch ein langjähriger Betrieb des Skiliftes gewährleistet ist. Die Planungen zu dieser Baumaßnahme sind bereits im Sommer 2023 erfolgt und sollen im Sommer 2024 umgesetzt werden. Die voraussichtlichen Gesamtkosten von knapp 30.000 Euro sind für den Verein allerdings nicht so einfach zu stemmen, da laufende Betriebskosten, Wartung und Instandhaltung und andere Bestandteile der Wintersportanlage ebenfalls finanziert werden müssen. Dazu zählen unter anderem der Motorschlitten zur Präparation von Langlauf-Loipen und die Flutlichtanlage, die es den Wintersportlern auch nach Sonnenuntergang erlaubt, ihren Spaß im Schnee zu haben.

Skilift-Sanierung wird durch viele Gemeinden unterstützt
Um das Projekt umsetzen zu können, wurde im September letzten Jahres ein Antrag auf Bezuschussung der Baumaßnahme an die Verbandsgemeinde Rennerod, gemäß deren Sportstättenförderrichtlinie, gestellt. An deren Bedingung geknüpft, dass sich auch die ansässigen Ortsgemeinden beteiligen, wurden auch Zuschussanträge an diese gestellt und erfreulicherweise allesamt bewilligt. Dazu zählen Stein-Neukirch, Salzburg, Bretthausen, Hof im Westerwald (Verbandsgemeinde Bad Marienberg), Liebenscheid, die Stadt Rennerod, Nister-Möhrendorf, Oberroßbach, Willingen und Zehnhausen bei Rennerod. Das sind jene Gemeinden, aus denen etwa 90 Prozent der knapp 600 Vereinsmitglieder stammen, nebst unzähligen Nicht-Mitgliedern, die die Sportanlage im Winter ebenfalls nutzen.



Zu einer symbolischen Scheckübergabe und einem kurzen Austausch haben sich die Vertreter vom WSV Salzburger Kopf sowie einiger beteiligten Gemeinden kürzlich vor dem Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Rennerod getroffen. Insgesamt 11.666,52 Euro wurden durch Verbandsgemeinde, Stadt und Ortsgemeinden bewilligt, für die sich der Verein herzlich bedankt. Mit dabei waren Daniel Born, Geschäftsführer WSV Salzburger Kopf, Markus Jung, Vorsitzender WSV Salzburger Kopf, Michael Seyfarth, 1. Beigeordneter Liebenscheid, Daniel Haas, Bürgermeister Stein-Neukirch, Raimund Scharwat, Stadtbürgermeister Rennerod, Julia Bockius, Bürgermeisterin Bretthausen, Gerrit Müller, Bürgermeister VG Rennerod und Gerhard Semmelrogge, Bürgermeister Oberroßbach. (PM/red)


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