Werbung

Pressemitteilung vom 01.04.2024    

Cannabis-Gesetz in Kraft: Was ändert sich für die Polizeipraxis?

Mit dem 1. April 2024 tritt das neue Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis (KCanG) in Kraft. Doch welche Auswirkungen hat diese Regelung auf die polizeiliche Praxis? Das rheinland-pfälzische Innenministerium hat den Polizisten im Land einen Orientierungsrahmen an die Hand gegeben.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Die Bundesregierung hatte den Weg für die faktische (Teil-)Legalisierung von Cannabis bereits im Februar 2024 geebnet. Nach der Billigung durch den Bundesrat am 22. März und der Ausfertigung des Gesetzes am 27. März, wird das KCanG ab dem 1. April 2024 wirksam. Ab diesem Zeitpunkt wird der Besitz von bestimmten Mengen Cannabis sowie der private Eigenanbau unter festgelegten Rahmenbedingungen für Erwachsene straffrei sein.

Zudem sind Pläne vorhanden, dass der gemeinschaftliche Anbau zum Eigenkonsum in Anbauvereinen ab dem 1. Juli 2024 starten soll. Das Innenministerium stellt daher einen Orientierungsrahmen für die Polizisten im Land bereit. Dieser enthält Beschreibungen möglicher Situationen im Umgang mit der veränderten Rechtslage und konkrete Handlungsempfehlungen. Damit sollen die Polizeikräfte bestmöglich auf den Vollzug des KCanG vorbereitet werden.

Cannabis im Straßenverkehr verboten
Während das Cannabisgesetz unter anderem den Besitz und Konsum von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, bleibt das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss von Cannabis und anderen berauschenden Mitteln nach wie vor verboten. Die Polizei Rheinland-Pfalz misst der Prävention hohen Stellenwert bei, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Sachbearbeiter (m/w/d) Organisation und Verwaltung

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Koch/Köchin (m/w/d) Großküche

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Fachkraft Wohnstätte Einzelfallhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Bildungsbegleitung (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57610 Altenkirchen

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Die folgenlose Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln - also ohne Gefährdung Dritter oder gar Unfälle - wird auch
weiterhin als Ordnungswidrigkeit gemäß § 24a Straßenverkehrsgesetz geahndet.
Mögliche Folgen können Fahrverbote und Bußgelder bis zu vierstelliger Höhe sein.

Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln am Straßenverkehr teilnimmt und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder einen Unfall verursacht, muss weiterhin mit einer Bestrafung nach § 315c Strafgesetzbuch rechnen. Hier drohen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe und der Entzug der Fahrerlaubnis.

Das Hauptziel verstärkter polizeilicher Kontrollen ist es, das hohe Verkehrssicherheitsniveau im Land aufrechtzuerhalten und zu stärken. Entscheidend hierfür ist die Sensibilisierung der Bürger dafür, dass eine Beeinflussung durch den Konsum von Cannabis und die Teilnahme am Straßenverkehr unvereinbar sind.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Erstes Smartphone: So gelingt Kindern ein sicherer Einstieg

Mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule erhalten viele Kinder ihr erstes Smartphone. Neben neuen ...

Guido Dost übernimmt Geschäftsführung beim Friedensdienst EIRENE

Der Internationale Christliche Friedensdienst EIRENE hat seine Geschäftsführung neu besetzt. Guido Dost ...

Zukünftige Auszubildende erhalten erste Einblicke bei der Abfallwirtschaft

Vor dem offiziellen Ausbildungsstart am 1. August 2026 besuchten zwei angehende Nachwuchskräfte ihren ...

GEDOK-Ausstellung zeigt Vielfalt von Künstlerinnen im Roentgen-Museum

Das Roentgen-Museum Neuwied präsentiert auch in den Sommermonaten ein neues Kunstangebot. Die Sonderausstellung ...

Kostenloser Workshop zeigt Aufbau eines Balkonkraftwerks in Unkel

Wer ein Balkonkraftwerk selbst installieren möchte, erhält in Unkel praktische Unterstützung. In einem ...

Diebstahl eines Baggerlöffels in Neuwied - Polizei sucht Zeugen

In Neuwied wurde von einer Baustelle ein hydraulisch verstellbarer Baggerlöffel gestohlen. Die Polizei ...

Weitere Artikel


Farbenfrohe Osterüberraschung: Schokoladeneier für die Tafel Puderbach-Dierdorf

Eine schöne Osterüberraschung: Die Tafel Puderbach-Dierdorf erhielt kürzlich eine willkommene Unterstützung ...

Verkehrsunfallentwicklung 2023: Weniger Unfälle im Bereich der Polizeiautobahnstation Montabaur

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation Montabaur war 2023, im Vergleich zu 2022, ein leichter ...

L255 zwischen Etscheid und Oberplag: Dringlichkeit "sehr hoch", aber Baubeginn unklar

Der Zustand der Landesstraßen in der Verbandsgemeinde Asbach ist vielerorts in einem teilweise gefährlichen ...

Vorbildliche Ausbilder gesucht: Bewerbungsphase für Bundeswettbewerb gestartet

Auch in diesem Jahr suchen die Wirtschaftsjunioren in einem Bundeswettbewerb wieder ein "Ausbildungs-Ass". ...

Horhausen war wieder das Mekka des Ostereier-Weitwurfs - zahlreiche Besucher nahmen teil

Der Ostereier-Weitwurf in Horhausen startete am Sonntag (31. März) um 14 Uhr. Dieser Wettbewerb ist seit ...

Hilfe für die Tafeln in Rheinland-Pfalz

In der Staatskanzlei in Mainz fand kürzlich die offizielle Spendenübergabe der jährlichen "RPR HILFT"-Spendenwoche ...

Werbung