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Pressemitteilung vom 26.03.2024    

Raiffeisendruckerei Neuwied mit Top100-Siegel ausgezeichnet

Die Krisenstimmung in der deutschen Wirtschaft beobachtet auch der Oberbürgermeister Neuwieds, Jan Einig, mit Sorge. Umso erfreuter ist er festzustellen, dass sich die Neuwieder Raiffeisendruckerei dem Trend widersetzt. Das Unternehmen hat sich auf Hinweis der Stadt am bundesweiten Innovationswettbewerb "Top 100" beteiligt und das mit großem Erfolg.

Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig (links) und Wirtschaftsförderin Alexandra Rünz (rechts) gratulierten den beiden Raiffeisendruckerei-Bereichsleitern Udo Stümper (2. von links) und Claudius Pawliczek (2. von rechts) zum Top 100-Siegel. Foto: Frank Blum

Neuwied. Die Raiffeisendruckerei darf sich nun offiziell zu den 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen der Bundesrepublik zählen. Grund genug für OB Einig und Wirtschaftsförderin Alexandra Rünz der Bereichsleitung der Raiffeisendruckerei, einem Tochterunternehmen des genossenschaftlichen Dienstleisters DG Nexolution, persönlich zum Erfolg zu gratulieren.

"Wir sind stolz darauf, ein derart zukunftsorientiertes Unternehmen in der Deichstadt zu haben", betonte OB Einig im Gespräch mit Udo Stümper, Prokurist und Bereichsleiter Verwaltung, und Claudius Pawliczek, Prokurist und Bereichsleiter Products & Operations. "Die Raiffeisendruckerei hat mit der neu entwickelten TIMBERCARD, der weltweit ersten vollständig aus Holz gefertigten Bezahlkarte, eine Weltneuheit auf den Markt gebracht. Eine solche Pionierarbeit erleben wir in der Deichstadt wahrlich nicht alle Tage." Hoch erfreut haben OB und Wirtschaftsförderin die Aussichten des Unternehmens zur Kenntnis genommen.

Udo Stümper und Claudis Pawliczek machten deutlich, dass sie eine äußerst positive geschäftliche Entwicklung verzeichnen können. "Die Holzkarte kommt hervorragend an. Erste Chargen haben wir bereits vor dem offiziellen Pilotstart im September 2022 gefertigt. Bis Ende 2023 konnten weitere rund 60.000 Karten hergestellt werden. Das internationale Interesse an dieser Innovation sei sehr groß."




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Neben den positiven Aussichten für die Holzkarte diskutierten die Fachleute auch über die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland, die ihrer Meinung nach von großer Verunsicherung, dem Mangel an Fachkräften, hohem bürokratischen Aufwand und einer nur langsam fortschreitenden Digitalisierung geprägt ist. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass das A und O für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen auch eine sichere und preislich wettbewerbsfähige Energieversorgung sei.

Der Oberbürgermeister sieht die Raiffeisendruckerei in diesem Bereich bestens aufgestellt, steht doch der Aufbau einer Photovoltaikanlage, mit welcher der Strombedarf der Raiffeisendruckerei zum großen Teil gedeckt wird, kurz bevor. "Eine Weltneuheit zu produzieren und auf nachhaltige Entwicklung zu setzen, das zeigt, dass die Raiffeisendruckerei zu Recht zu den ausgezeichneten Top-Innovatoren der Bundesrepublik gehört", lobte Oberbürgermeister Jan Einig abschließend. (PM/red)


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