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Pressemitteilung vom 24.03.2024    

Deutlich mehr Geld für die Woche der Kinderrechte

Kinder brauchen Schutz vor sexuellem Missbrauch. Die UN-Kinderrechtskonvention, genauer der Artikel 34, soll sicherstellen, dass Kinder weltweit vor sexuellem Missbrauch und Ausbeutung geschützt werden. Dieser Artikel steht im Fokus der diesjährigen Woche der Kinderrechte vom 20. bis 27. September.

Symbolfoto


Neuwied. Institutionen, die eigene Projekte in der Aktionswoche rund um den Weltkindertag anbieten möchten, können ab sofort finanzielle Mittel dafür beim Kinder- und Jugendbüro (KiJub) der Stadt Neuwied beantragen.

Mitmachen können Kitas, Schulklassen, Vereine und andere Organisationen. Bürgermeister Peter Jung hofft auf viele Bewerbungen, denn die kinderfreundliche Kommune Neuwied hat gerade erst den Etat für die Woche der Kinderrechte um 50 Prozent aufgestockt. "Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist uns als kinderfreundliche Kommune nicht nur besonders wichtig - er ist uns eine Verpflichtung", betont Jung.

Bewerbungsschluss 15. April: Stadt und Land fördern Projekte
300 Euro können für Projekte rund um den Weltkindertag zur Verfügung gestellt werden aus Mitteln des rheinland-pfälzischen Familien- und Jugendministeriums und der Stadt Neuwied. Diese finanzielle Unterstützung ist allerdings an zwei Bedingungen geknüpft: Zum einen muss die Bewerbung als formlose, einseitige Projektbeschreibung bis zum 15. April bei der Fachstelle Partizipation des KiJub eingegangen sein und zum anderen muss das Projekt bis Ende September abgeschlossen sein. Gut zu wissen: Die Förderung muss nicht mittels Rechnungsbeleg abgerechnet werden. Ein einfacher Durchführungsbericht reicht aus, um die Fördermittel abzurufen.




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Der Präventionsansatz ist dabei mehrdimensional, denn Kinder können sich nicht selber schützen. Sie brauchen erwachsene Ansprechpersonen, die wissen, wie Täter und Täterinnen agieren, welche Signale Kinder und Jugendliche aussenden und welche Wege der Hilfe es gibt. Daher haben in den letzten Jahren Schutzkonzepte in Institutionen, Aufklärung von Fachpersonal und Eltern und Präventionsangebote für Kinder immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Ansprechpartnerin für weitere Informationen und Projektanmeldungen ist Sonja Jensen von der Fachstelle Partizipation des KiJub, E-Mail sjensen@neuwied.de. Förderanträge werden auch postalisch entgegengenommen vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied, Heddesdorfer Straße 33-35, 56564 Neuwied. (PM)


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