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Pressemitteilung vom 13.03.2024    

Verdi kämpft für verbesserte Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt sich seit 1908 für die Interessen von Feuerwehrleuten in verschiedenen Bereichen ein. Das vergangene Wochenende wurde genutzt, um anstehende Themen zu diskutieren und Verbesserungen anzustreben.

Vom Verdi-Fachvorstand: rechts Vorsitzender Uli Bohland und zweite von links Andrea Arend (Foto: Verdi)

Region. Seit mehr als einem Jahrhundert organisiert Verdi Feuerwehrleute aus unterschiedlichen Bereichen: Berufsfeuerwehren, hauptamtliche Kräfte bei freiwilligen Feuerwehren, Flughafenfeuerwehren, Feuerwehren der Bundeswehr, Landesdienststellen und sogar unter den "Arbeitskräften im Brandschutz" bei den Stationierungsstreitkräften. Diese Feuerwehrleute sind da, wo andere nicht sein können oder wollen - sie sind speziell dafür ausgebildet, in Situationen zu gehen, die viele andere meiden würden. Unabhängig davon, ob sie bei einer Berufsfeuerwehr oder bei den Stationierungsstreitkräften arbeiten, müssen regelmäßige Untersuchungen zur Atemschutztauglichkeit durchgeführt und nachgewiesen werden.

Am vergangenen Wochenende traf sich der Fachvorstand von Verdi, um über aktuelle Themen zu beraten. Der Vorstand besteht aus Kollegen aus allen Regionen des Verdi-Landesbezirks und aus allen oben genannten Bereichen.

Der Vorsitzende Ulli Bohland erklärte: "Wir kämpfen gemeinsam für bessere Tarife für Feuerwehren bei den Stationierungsstreitkräften ebenso wie für Verbesserungen in der Besoldung der Berufsfeuerwehren. Die Erhöhung der Feuerwehrzulage zum 1. Juli in Rheinland-Pfalz ist gut, aber genügt uns noch nicht. Die Feuerwehrzulage muss ruhegehaltsfähig werden."




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Feuerkrebs als Berufskrankheit anerkennen
Andrea Arend, die stellvertretende Vorsitzende, fügte hinzu: "Bei den Zulagen im Katastrophenfall und bei den Einsatzbedingungen gibt es noch viel zu tun. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Bundesfachvorstand setzen wir uns für die Anerkennung des Feuerkrebs als Berufskrankheit ein. Viele europäische Länder haben den Feuerkrebs als Berufskrankheit anerkannt. Deutschland muss nachziehen."

Eine weitere wichtige Frage für den Fachvorstand ist die Klärung, was passiert, wenn die Atemschutztauglichkeit nicht mehr gegeben ist. Hierbei geht es nicht nur um einzelne Fälle, sondern um strukturelle Regelungen in allen Situationen. Verdi hat bereits viel erreicht, doch es bleibt noch viel zu tun. Mit dem Engagement und der Entschlossenheit, die sie im Einsatz zeigen, gehen die Feuerwehrleute nun die anstehenden Themen an. (PM)


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