Werbung

Pressemitteilung vom 22.02.2024    

Denkmalschutz-Sonderprogramm nutzen: 47,5 Millionen Fördermittel verfügbar!

Der Erhalt von historischen Gebäuden, Statuen und ähnlichem ist kostenaufwendig. Angesichts dessen unterstützt der Bund auch in diesem Jahr wieder Antragsteller und übernimmt einen Teil der Kosten. Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen ruft auf, das Angebot anzunehmen und zu nutzen.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Auch in diesem Jahr wird das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes fortgesetzt. Im Bundeshaushalt 2024 werden dafür zusätzliche 47,5 Millionen Euro bereitgestellt. Darauf macht der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen (SPD) aufmerksam. "Ich möchte alle ermutigen, die sich bei Denkmalschutzprojekten engagieren, das Angebot zu nutzen und einen Antrag auf Förderung zu stellen. Mir ist es wichtig, dass mein Heimatwahlkreis von den Förderprogrammen des Bundes profitiert."

Ein Drittel der deutschen Denkmäler gilt als gefährdet oder dringend sanierungsbedürftig. Daher betont Diedenhofen die Wichtigkeit der Förderung durch den Bund. "Das Denkmalschutz Sonderprogramm trägt zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei", betont der Politiker. Mittlerweile konnten durch die Unterstützung des Bundes mehr als 3.000 national bedeutsame Kulturdenkmäler und historische Orgeln in ganz Deutschland saniert werden.

Wer ist antragsberechtigt und was muss getan werden?
Antragsberechtigt sind z.B. Kommunen, Kirchen, Stiftungen, Vereine oder Privatpersonen.
Die Projektträger müssen den ausgefüllten Antrag an die jeweils zuständige Landesdenkmalschutzbehörde senden, die diesen nach Feststellung der nationalen Bedeutsamkeit des Denkmals an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) weitergibt. Diedenhofen weist darauf hin, dass die Antragstellung, wenn möglich, zügig erfolgen sollte, da der Einsendeschluss beim BKM bereits der 19. April ist und zuvor noch die Prüfung durch die Landesbehörde stattfinden muss. Für Rheinland-Pfalz ist die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) in Mainz zuständig.



Der Bund übernimmt maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten der Maßnahme. Die andere Hälfte muss anderweitig finanziert werden, zum Beispiel durch das Land, die Kommune oder private Mittel. Voraussetzung für die Förderung ist, dass das Projekt der Substanzerhaltung oder Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dient. Nähere Informationen gibt es unter www.kulturstaatsminister.de. (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Gedenkveranstaltung zum Nationalsozialismus am 8. Mai in Engers

Die Initiativgruppe "Gedenkort für die Engerser Opfer und Verfolgten der NS-Zeit" lädt zu einer besonderen ...

Kinder entdecken Supermarkt: Besuch im REWE in Neuwied

Kurz vor dem Schulstart haben Kinder aus Neuwied einen besonderen Ausflug unternommen. Im Rahmen eines ...

Girls’Day bei der Feuerwehr Linz: Einblick in den Einsatzalltag

Beim bundesweiten Girls’Day öffnen viele Einrichtungen ihre Türen für junge Teilnehmer. Auch die Feuerwehr ...

Carl-Orff-Schule sammelt Spenden für Kinder in Indien

Mit einem Spendenlauf haben Schüler der Carl-Orff-Schule ein Zeichen gesetzt. Die Aktion verbindet Bewegung ...

Jazz-Konzert eröffnet Veranstaltungsreihe in der Kulturkapelle Weis

ANZEIGE | Die Heimbach-Weiser Theatergruppe INFLAGRANTI hat ihre diesjährige Veranstaltungsreihe erfolgreich ...

Nicole nörgelt . . . über Justitia in Schwierigkeiten

Ein Polizist wird bei einem Tankstellenraub wegen ein paar Hundert Euro eiskalt ermordet, die flüchtende ...

Weitere Artikel


Pferdedemo: Landwirte und Reiter demonstrieren für faire Agrarpolitik in Neuwied und Koblenz

In einer großangelegten Demonstration, organisiert vom Verein "Landwirtschaft verbindet Rheinland-Pfalz" ...

Kostenloser Berufsorientierungsabend für Eltern bei der IHK in Koblenz

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hat eine besondere Veranstaltung geplant, um Eltern bei ...

Herausforderungen und Chancen: Wie der Kreis Neuwied seine Handwerksbetriebe stärken will

Handwerk hat bekanntlich goldenen Boden, doch der graue Alltag des Jahres 2024 präsentiert sich auf dem ...

CDU Unkel übergibt historische Dokumente an das Stadtarchiv

Dokumente aus ihrer Parteigeschichte hat die CDU Unkel jetzt an den städtischen Archivar Wilfried Meitzner ...

Tiefe Gräben: In Neuwieder Schlossstraße werden Leitungen erneuert

Die Schloßstraße in Neuwied wird umgestaltet und aufgewertet. Bis Herbst 2025 wird nicht nur die Optik, ...

Markt der Berufe Neuwied: Ausbildungsmöglichkeiten praxisnah vermittelt

Berufsbildende Schulen im Landkreis Neuwied boten beim "Markt der Möglichkeiten" ein Schaufenster von ...

Werbung