Werbung

Pressemitteilung vom 21.02.2024    

Geplante Erhöhung der Förderzuschüsse für Dämmmaßnahmen soll gestrichen werden

Die Wärmedämmung ist genauso wichtig für die Wärmewende wie eine klimafreundliche Heizung. Die Streichung der geplanten Erhöhung der Förderzuschüsse für Dämmmaßnahmen sei daher das falsche Signal, findet die Verbraucherzentrale. Sie fordert, die Fördermittel für die Wärmedämmung anzuheben.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Auf dem Wohnungsbaugipfel im vergangenen September wurde von der Bundesregierung unter anderem eine Erhöhung der Fördersätze für Wärmedämmmaßnahmen an Gebäuden beschlossen, um der energetischen Modernisierung einen Schub zu geben. Ergänzend zur Basisförderung von 15 Prozent sollten mit einem Konjunktur-Bonus von zusätzlich zehn Prozent diejenigen belohnt werden, die sich schon bis Ende 2025 für eine energetische Modernisierung entscheiden.

Seit der Veröffentlichung der seit dem 1. Januar 2024 geltenden Förderrichtlinien ist nun klar: während die Zuschüsse für die Heizungserneuerung wie geplant verbessert wurden, ist der Konjunktur-Bonus für Dämmmaßnahmen wegen der Sparmaßnahmen der Bundesregierung dem Rotstift zum Opfer gefallen.

"Angesichts ohnehin sinkender Modernisierungsraten ist die Streichung der geplanten Erhöhung der Fördersätze für Dämmmaßnahmen das falsche Signal. Die Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor wird dadurch weiter erschwert", so Heike Troue, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Daher fordern wir, die Fördersätze für Wärmedämmmaßnahmen wie vorgesehen anzuheben. Wünschenswert wäre eine Angleichung an die Basisförderung von 30 Prozent für den Einbau klimafreundlicher Heizungen. Um gezielter auch einkommensschwächeren Haushalten eine energetische Modernisierung zu ermöglichen, sollte die Förderung ebenfalls durch eine soziale Komponente ergänzt werden."

Es bleibt bei einem Zuschuss von 15 Prozent
Es bleibt für Wärmedämmmaßnahmen also bei einem Zuschuss von 15 Prozent plus zusätzliche fünf Prozent, wenn ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) für das Gebäude vorliegt. Für den Einbau einer neuen klimafreundlichen Heizung beträgt der Grundfördersatz 30 Prozent. Zusätzlich gibt es für den frühzeitigen Austausch besonders ineffizienter, alter Heizungen den neuen Klimageschwindigkeitsbonus von 20 Prozent. Ebenfalls neu ist ein einkommensabhängiger Bonus von 30 Prozent für selbstnutzende Eigentümer mit bis zu 40.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Gruppenleitung (m/w/d) in der Landschaftspflege

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Examinierte Pflegekraft / Schulbegleitung

DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH
57584 Scheuerfeld

Sanitär-Ausstellungsfachberater (m/w/d) in Andernach

Dr. Kurt Korsing GmbH & Co. KG
56626 Andernach

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


"Natürlich begrüßen wir die Verbesserung der Förderung für die Heizungssanierung. Aber Dämmmaßnahmen an Gebäuden sind ein ebenso wichtiger Baustein der Wärmewende wie der Einbau einer klimafreundlichen Heizung" sagt Martina Rittersdorf, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Denn je besser der Energiestandard der Gebäude ist, umso weniger Energie wird für die Beheizung benötigt. Das spart nicht nur sofort Energiekosten ein, sondern macht auch langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern und steigenden Energiepreisen. Und nicht zuletzt macht ein gut gedämmtes Gebäude in manchen Fällen das Heizen mit erneuerbaren Energien überhaupt erst möglich.

Hohe Kosten für energetische Sanierung schrecken ab
Obwohl diese Vorteile durchaus bekannt sind, hindern vor allem die hohen Kosten für eine energetische Sanierung viele Eigentümer von kleineren Wohngebäuden an der Durchführung von Wärmedämmmaßnahmen, wie die Verbraucherzentrale 2022 in einer repräsentativen Umfrage zur Akzeptanz von Wärmedämmung herausgefunden hat.

Fragen rund um die Wärmedämmung, Fördermittel und zu allen anderen Bereichen des Energiesparens im Alt- und Neubau beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung. Termine können unter 0800 - 60 75 600 vereinbart werden.
Die Umfrageergebnisse der Verbraucherbefragung "Akzeptanz von Wärmedämmung - besser als gedacht" gibt es auf der Internetseite der Verbraucherzentrale. (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Spannender Wettkampf bei der Dorfmeisterschaft in Oberbieber

In Oberbieber fand die alljährliche Dorfmeisterschaft für nichtaktive Schützen statt. Zwölf Teams traten ...

Aktualisiert: Das Wunder von Dernbach - keine Verletzten trotz heftigen Aufpralls

In Dernbach kam es am Samstag (16. Mai 2026) zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Regionalzug ...

TGC Redoute Koblenz e.V.: Drei Starts, drei Medaillen im Hiphop für Emma und Theo Pinger

Rhythmus, Power und glänzende Medaillen: Bei der Deutschen Meisterschaft der United Dance Organisation ...

Helfer für das Erpeler Weinfest gesucht

Das Erpeler Weinfest zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Besonders der große Blumenkorso am dritten ...

Verfolgungsfahrt in Neuwied: Polizei sucht Zeugen

Am Freitagabend (15. Mai) ereignete sich in Neuwied eine Verfolgungsfahrt. Ein E-Scooter-Fahrer entzog ...

Traktor beschädigt Grundstücksmauer in Roßbach

In Roßbach kam es am Freitagvormittag (15. Mai) zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein roter Traktor mit ...

Weitere Artikel


Freie Wähler: Bezahlkarte für Flüchtlinge soll Thema im Landtag werden

Die "Freie Wähler"-Landtagsfraktion hat für das Februarplenum des rheinland-pfälzischen Landtags einen ...

KV RLP fordert schnelles Handeln der Politik für Verbesserung der ambulanten Versorgung

Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) fordert die Politik auf, endlich die Versprechungen ...

Erwin Rüddel: Die Ampelkoalition ignoriert gleichwertige Lebensverhältnisse

Gleichwertige Lebensverhältnisse spielen für die Ampelkoalition keine Rolle, kritisiert der heimische ...

Digitale Gesundheitsangebote besser verstehen mit "Gesund digital"

"Fit für Apps und Internet": Unter diesem Motto steht das Angebot "Gesund digital", das die Ersatzkassen ...

Einbruch in Tabakgeschäft im Rewe-XL Dierdorf: Polizei sucht Zeugen

Die Polizeidirektion Neuwied/Rhein berichtet von einem Einbruch in das Tabakgeschäft im Rewe-XL in Dierdorf, ...

Bei der Kreisvolkshochschule Neuwied Basiswissen für glückliche Hühner erlernen

Damit der Start in die Geflügelhaltung gelingt, bietet die Kreisvolkshochschule Neuwied an den Außenstellen ...

Werbung