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Pressemitteilung vom 17.01.2024    

Stadtorchester Andernach unterstreicht Solidarität zu Israel mit einer vierstelligen Spendensumme

Gerne hätte das Stadtorchester Andernach den symbolischen Spendenscheck bei ihrer zehntägigen Israelreise im Oktober persönlich an Abt Simeon Gloger überreicht. Allerdings hatte der Übergriff der Hamas auf die israelische Bevölkerung elf Tage vor dem Abflug die Reisepläne der Musikerinnen und Musiker vereitelt.

Das Stadtorchester Andernach überreicht die Spende an die Dormitio-Abtei in Jerusalem. (Foto: Stadtorchester Andernach)

Andernach/Jerusalem. Dankbar, nicht persönlich in den israelisch-palästinensischen Konflikt hineingeraten zu sein, aber dennoch schweren Herzens musste die lange geplante zehntägige Konzertreise kurzfristig abgesagt werden.

Vorstandsvorsitzender Philipp König, Musikdirektor Bertram Kleis und der langjährige Wegbegleiter des Stadtorchesters, Pfarrer Stefan Dumont, ließen es sich dennoch nicht nehmen, die Solidarität des Stadtorchesters zu Israel in Form einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro per Videocall zu verkünden, an dem auch zahlreiche Musiker teilnahmen. "Im Ensemble herrschte gleich Einigkeit darüber, dass wir als Stadtorchester die Arbeit der Dormitio-Abtei in Jerusalem zumindest finanziell unterstützen möchten. Von insgesamt sieben Konzerten unter anderem in Tel Aviv, Dimona und am See Genezareth sollten vor Ort in Jerusalem ursprünglich ein Kirchenkonzert und eine Gottesdienstbegleitung stattfinden. Die Spendensumme soll neben der frisch renovierten Abtei auch der von ihr betreuten Begegnungs- und Pilgerstätte Beit Noah in Tabgha am See Genezareth zu Gute kommen", sagte der Vorstandsvorsitzende und Initiator König.



"Die Einrichtung Beit Noah dient als Begegnungsstätte für Menschen aller Religionen, besonders aber für Kinder und Jugendliche, die zum Beispiel im aktuellen Konflikt verwundet wurden und mit bleibenden Behinderungen leben müssen. In dieser überkonfessionellen Einrichtung kommen Juden, Muslime und Christen friedlich und mit dem Fundament der Menschlichkeit zusammen", so Philipp König. weiter

Der in Mayen geborene und aufgewachsene Abt Simeon Gloger zeigte sich sehr dankbar über die großzügige Spende. Gerade in dieser schweren Zeit bedeute es sehr viel, Unterstützer und Freunde an ihrer Seite zu wissen. (PM)


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