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Nachricht vom 31.12.2023    

Ersatzgeschwächte Deichstadtvolleys unterliegen in der Suhler Wolfsgrube

BUNDESLIGA | Trainer Yağlioğlu konnte bei der 0:3 (16:25, 15:25, 11:25) Auswärtsniederlage in Suhl nur acht Spielerinnen aufbieten. Am Donnerstag, dem 4. Januar 2024 ist Aachen zu Gast in Neuwied.

Größte und kleinste Spielerin der Deichstadtvolleys: Anna Hartig und Klara Single gemeinsam im Block. Foto: Jürgen Scheere, Scheere Photos

Neuwied. Zu Beginn des zweiten Satzes keimte bei den Gästen ein wenig Hoffnung auf, als die erneut als Außenangreiferin aufgebotene Klara Single mit trickreichen Aufschlägen, darunter zwei Assen, für eine 4:0-Führung der Gäste sorgte. Doch unterm Strich konnte auch die 1,65 Meter kurze Neuwieder Stamm-Libera mit immerhin sechs teils auf raffinierte Weise erzielten Punkten die erneute Niederlage nicht verhindern. Die Neuwieder Deichstadtvolleys verloren ihr Bundesligaspiel beim VfB Suhl mit 0:3 (16:25, 15:25, 11:25).

Dennoch hatte Neuwieds Trainer Tigin Yağlioğlu an der Leistung, vor allem aber an der Einstellung seines arg dezimierten Kaders nur wenig auszusetzen: "Lob an das Team, die Mädels haben alles reingeworfen, was möglich war. Es war nicht schlecht, wie es das klare Ergebnis eher vermuten lässt. Wir hatten schon Spiele, in denen wir von außen gefühlt uns ergeben haben. Das heute gehört nicht dazu, auch wenn das nur ein kleiner Trost ist."

Neuwied musste neben dem erneuten Positionstausch von Single und der am Rücken lädierten Kristin vom Schemm verletzungsbedingt auf Lydia Stemmler, Elisabeth Kettenbach und Hilkka Hujanen verzichten. Der Trainer konnte nur acht Spielerinnen aufbieten und hatte so nur Laura Berger als Einwechselspielerin auf der Bank. Die 1,92 Meter lange Angreiferin kam Ende des zweiten Satzes aufs Feld und steuerte eine Handvoll sehenswerter Angriffspunkte bei. Zur wertvollsten Neuwieder Spielerin erkor Suhls Trainer Laszlo Hollosy die in Angriff und Abwehr überzeugende Anna Hartig.

In den ersten beiden Sätzen und in der Anfangsphase des dritten Durchgangs hielten die Deichstadtvolleys einigermaßen mit, dann ließ wie häufiger die Konzentration nach. Klasse Angriffsaktionen wechselten sich mit Missverständnissen ab, zu viele der riskanten VCN-Aufschläge landeten im Aus. Zuspielerin Carla Fuchs steuerte reaktionsschnell einige direkte Punkte bei, ließ aber bei zunehmender Spieldauer die Präzision bei ihren Pässen vermissen. Teilweise lieferte Neuwied dem Favoriten spektakuläre Ballwechsel wie zu Beginn des dritten Satzes, den Anna Hartig mit dem 1:0 für den VCN abschloss.




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Die Gastgeberinnen, angeführt von Zuspielerin Vedrana Jaksetic, die von Yağlioğlu zur MVP gewählt wurde, kamen mit ihren starken Angreiferinnen Eleanor Holthaus, Julia Brown und Lena Kindermann mit zunehmender Spielzeit immer besser zurecht und wahrten mit dem klaren Sieg ihre Ambitionen auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte, der zur Teilnahme an der stärkeren Zwischenrundengruppe berechtigt.

Die nächste Gelegenheit für die Deichstadtvolleys, sich zu präsentieren, bietet bereits der kommende Donnerstag, 4. Januar 2024, wenn ab 19 Uhr die Ladies in Black Aachen in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums zu Gast sind. (PM)

VfB Suhl: Bamba, Brown, Delic, Holthaus, Jaksetic, Kindermann, Laakonen, Mosser, Pogacar, Robertsen.

VC Neuwied:
Berger, Broekstra, Fuchs, Hartig, Strothoff, Sendner, Single, vom Schemm.

Zuschauer: 961.

Spielfilm, 1. Satz: 0:2, 3:4, 8:5, 8:8, 11:9, 12:12, 16:14, 19:15, 25:16 (20 Minuten). 2. Satz: 0:4, 5:5, 7:9, 11:11, 16:11, 19:12, 22:13, 24:14, 25:15 (23). 3. Satz: 0:1, 3:3, 7:4, 9:5, 18:6, 20:7, 21:9, 24:9, 25:11 (21).


Mehr dazu:   Deichstadtvolleys Neuwied  
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