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Nachricht vom 23.12.2023    

SSC Palmberg Schwerin entführt erwartungsgemäß die Punkte aus Neuwied

BUNDESLIGA | Das Spiel der Deichstadtvolleys am Freitagabend, dem 22. Dezember vor heimischem Publikum endete zwar mit einem 3:0 (18,22,14) für die Gäste aus Schwerin, doch konnten die Neuwiederinnen ihr Publikum nach zuletzt schwachen Auftritten versöhnen.

Gelungene Blockaktion: Maya Sendner und Laura Berger. Foto: Norina Tönges

Neuwied. Die Startvoraussetzungen waren nicht gerade günstig. Zum einen zerrte die Insolvenz und die Erfolgslosigkeit an den Nerven der Spielerinnen, zum anderen hatte sich die zuletzt erfolgreichste Angreiferin Lydia Stemmler in Vilsbiburg an der Hand verletzt. Trainer Tigin Yağlıoğlu musste die Mannschaft umstellen und sie wehrte sich sehenswert gegen den Tabellenführer.

So setzte es auch im ersten Satz nicht die befürchtete Prügel für den Underdog; dessen Angreiferinnen wussten Chancen zu verwerten, wobei sich im ersten Satz besonders Anna Hartig auszeichnen konnte. Etliche lange Ballwechsel begeisterten die 250 Zuschauer, doch wäre Schwerin nicht Tabellenführer und letztlich in allen Belangen überlegen, wenn es den Satz nicht souverän mit 25:18 hätte unter Dach und Fach bringen können.

Im zweiten Durchgang durften die Zuschauer gelegentlich einen potenziellen Neuwieder Satzgewinn nicht ausschließen und zumindest die Stimmung in der Rhein-Wied-Halle näherte sich Bundesliganiveau. Die Gastgeberinnen spielten in Sichtweite der Schwerinerinnen, Neuwied lag gelegentlich in Führung und noch beim 20:22 war ein Satzerfolg nicht ausgeschlossen, doch blieb es Schwerins Shootingstar Leana Grozer, 16-jährige Tochter von Volleyballer des Jahres Georg Grozer und Enkelin des gleichnamigen Altnationalspielers, blieb es vorbehalten, mit einem an ihre Vorfahren erinnernden Angriffskracher und einem Aufschlag-As den Satz zum 22:25 zu beenden.



"Neuwied kann in Ansätzen guten Volleyball spielen, es fehlt aber noch etwas die Konstanz", urteilte Schwerins Trainer Felix Koslowski. "Die Mannschaft kämpft und fightet, und als wir im zweiten Satz nicht alles mit aller Konsequenz erledigt haben, hat Neuwied auch spielerische Qualitäten gezeigt". So konnte Laura Broekstra, später zur besten Neuwieder Spielerin gewählt, einige erfolgreiche Blockaktionen und Schnellangriffe verbuchen. Auch Youngster Amelie Strothoff wusste besonders in dieser Spielphase zu gefallen.

Im dritten Durchgang führten die Gastgeberinnen zwar noch mit 8:7, mussten den Tabellenführer aber dann zum finalen 14:25 ziehen lassen. Die Zuschauer hatten eines der besseren Neuwieder Spiele gesehen, die Deichstadtvolleys kämpften, ein Satzgewinn wäre möglich gewesen, in der Halle herrschte gute Stimmung.

Die Neuwiederinnen haben noch drei Heimspiele, um die Eliteliga zu genießen, das Nächste am 4. Januar um 19 Uhr gegen LiB Aachen. Dann können die regionalen Volleyballfreunde nach dem Gastspiel ihrer Mannschaft in Potsdam (30.12.) noch einmal Bundesligaatmosphäre genießen. red

Die Deichstadtvolleys: Carla Fuchs, Amelie Strothoff, Hilkka Hujanen, Elisabeth Kettenbach, Laura Broekstra, Laura Berger, Klara Single, Anna Hartig, Maya Sendner; Kristin vom Schemm Trainer: Tigin Yağlıoğlu


Mehr dazu:   Deichstadtvolleys Neuwied  
Lokales: Neuwied & Umgebung
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