Werbung

Pressemitteilung vom 28.11.2023    

CDU und Junge Union im Kreis Neuwied führten Kundgebung der Solidarität mit Israel durch

Über 100 Teilnehmer setzten kürzlich auf Einladung des deutsch-israelischen Freundeskreises am Mahnmal in der Neuwieder Synagogengasse ein beeindruckendes Zeichen zum 85. Jahrestag des Reichspogromnacht.

Viele waren zu der Veranstaltung gekommen. (Foto: Veranstalter)

Neuwied. Am Abend hatten die Neuwieder Christdemokraten mit ihrer Jugendorganisation, der Jungen Union, nach dem grausamen Massaker der Hamas an über 1000 Israelis zur Solidaritätskundgebung eingeladen. Die gute Beteiligung gab ihnen Recht. Über 100 Bürger waren gekommen, um ihre Solidarität mit Israel zu dokumentieren. Neben dem CDU-Kreisvorsitzenden, Jan Petry, und dem Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Pierre Fischer, ergriffen der 1. Kreisbeigeordnete, Michael Mahlert, Peter Schwarz für Pulse of Europe und Inge Gütler das Wort.

Jan Petry erklärte unter anderem: "Der Gedanke, dass gerade heute, hier bei uns in Deutschland Juden Angst haben müssen, ihr "jüdisch-Sein" offen zu zeigen, ist unerträglich. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass bei uns in Deutschland jemals wieder Häuser, in denen Juden leben, mit dem Judenstern besprüht werden oder Menschen bespuckt, die ein Geschäftslokal verlassen, dessen Gründer ein Mensch jüdischen Glaubens gewesen ist. Das, was uns in den letzten Wochen an Antisemitismus und Menschenverachtung begegnet, stellt unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Wurde der Antisemitismus bislang vor allem in rechtsextremistischen Gruppierungen erkannt und bekämpft, wird es daneben zukünftig dringend notwendig sein, insoweit auch arabischstämmige migrantische Milieus, den Islamismus und den politischen Islam auf der Agenda zu haben. Wir stellen uns heute dem Antisemitismus öffentlich entgegen – egal von welcher Gruppierung er ausgeht und egal auf welchem kruden Weltbild er beruht."



Pierre Fischer führte aus: "Der 7. Oktober 2023 ist eine Zäsur. Wir alle sind schockiert und fassungslos von dem brutalen Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel. Unzählige unschuldige Kinder, Frauen und Männer verloren an jenem Tag auf brutale Art und Weise ihr Leben. Es ist der größte Massenmord an Juden seit der Schoah. Israel hat jegliches Recht auf Selbstverteidigung! Dass die radikale Hammas ihr eigenes Volk als menschliches Schutzschild im Gazastreifen benutzt, ist abscheulich. Jedes zivile Opfer ist natürlich eins zu viel, doch für jedes zivile Opfer trägt ganz und alleine die Hammas, die Hisbollah, und die Mullahs im Iran Verantwortung. Diese Verbrecherbanden und ihre Unterstützer müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden." (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Schweitzer fordert pragmatische Lösungen in Krankschreibungsdebatte

In der aktuellen Diskussion über die Reformvorhaben der Bundesregierung hat der rheinland-pfälzische ...

Stadtratsbeschluss zur Deichstraße in Neuwied sorgt für Unmut

Der Stadtrat Neuwied hat trotz erheblicher Kostensteigerungen den Ausbau der Deichstraße beschlossen. ...

Fördermittel für Dorfmoderation in Oberhonnefeld-Gierend und Thalhausen

Oberhonnefeld-Gierend und Thalhausen erhalten finanzielle Unterstützung für ihre Dorfentwicklung. Mit ...

SPD Windhagen initiiert neuen Demokratiedialog

Die SPD Windhagen hat einen wichtigen Schritt in Richtung eines offenen und respektvollen Dialogs gemacht. ...

Wald-Kita als Lösung: Neuwied kämpft gegen Kita-Platzmangel

In Neuwied fehlen derzeit 348 Kita-Plätze, was die SPD dazu veranlasst hat, den Ausbau und innovative ...

Diskussionsabend in Linz: Wo stehen wir in Europa?

Am 26. Juni 2026 lud der SPD-Ortsverein Linz zu einem Diskussionsabend unter dem Motto "Zukunft ist international ...

Weitere Artikel


Verkehrsunfall auf B 42: Pkw kollidiert mit Leitplanke und wird durch Kran geborgen

Ein schwerer Verkehrsunfall sorgte am Montag (27. November) für Aufsehen auf der B 42 in Fahrtrichtung ...

Winterliche Lesung in der Stadtbibliothek Neuwied

Brigitte Neumann und K. D. Boden lesen am Dienstag, 5. Dezember, in der Stadtbibliothek in Neuwied im ...

Oberbieber im Wandel der Zeit: Historischer Kalender für das Jahr 2024

Der Heimat- und Verschönerungsverein Oberbieber hat sich für das kommende Jahr etwas Besonderes einfallen ...

Zweiter Wald-Weihnachtsmarkt in Hanroth und Hanrother Adventsfenster kommen

Nach 2022 findet auch in diesem Jahr wieder der Wald-Weihnachtsmarkt in Hanroth mit vielen Attraktionen ...

Schneeglätte führt zu Alleinunfall auf L 252 bei Vettelschoß

Ein Autofahrer hat am Montag (27. November) auf der schneebedeckten Fahrbahn zwischen Vettelschoß und ...

K 120 - Verlängerung der Vollsperrung zwischen Dierdorf und Großmaischeid

Die Vollsperrung für die Sanierungsarbeiten an der Autobahnbrücke im Verlauf der K120 zwischen Dierdorf-Giershofen ...

Werbung