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Pressemitteilung vom 17.11.2023    

Bundeskönigin Andrea Reiprich sammelte 10.000 Euro für ihr Benefiz-Projekt

Ihre Leistung bleibt historisch-herausragend, mindestens ebenso groß ist der Erfolg ihrer Herzensangelegenheit: Die Summe von 10.000 Euro konnte Andrea Reiprich während ihrer Amtszeit 2022 bis 2023 als erste Bundeskönigin Deutschlands für ihr Benefiz-Projekt für schutzbedürftige Menschen sammeln.

8.000 Euro spendete das Bundeskönigspaar mit der 1. Bundeskönigin Andrea Reiprich aus dem Erlös ihrer Benefiz-Aktion der Caritas Interventionsstelle für Frauen in Not. (Foto: Paschalis Baylon)

Waldbreitbach. Die gesammelte Spendensumme ist wahrlich eine Spitzenleistung, die aus der ehemaligen, aber für immer ersten Bundeskönigin nun auch eine Königin der Hilfskultur macht. Einen Großteil der Summe konnte Andrea Reiprich jetzt der Caritas-Interventionsstelle für Frauen in Not in Neuwied in Form eines Spendenschecks in Höhe von 8.000 Euro überreichen, die Restsumme kommt ebenfalls Opfern häuslicher Gewalt zugute, denen Reiprich unmittelbar nach ihrem letztjährigen Erfolg im westfälischen Ostenland ihr eigenes Benefizprojekt gewidmet hatten.

Sichtbarer Ausdruck des wohltätigen Wirkens ist der sogenannte Charity-Pin, ein Anstecker mit dem Heiligen Sebastianus, der Rose der Floristmeisterin Andrea Reiprich und den Daten ihres historischen Erfolgs. 3.000 dieser kleinen Kostbarkeiten waren bestellt, fast alle Exemplare wurden in den sechs Diözesen des BHDS und darüber hinaus bei den über 100 Terminen des Bundeskönigin-Paares für "Frauen in Not" verkauft.

Unterstützt wurde die ehemalige Bundeskönigin dabei von guten Schützengeistern, allen voran Vater Justus, dem kein Weg zu weit und kein Wort zu viel für die Opferarbeit war. Ihm zur Seite beim Einsatz für die Wohltätigkeit standen vor allem Severin Schmitz aus Bezirk Rhein-Ahr sowie Gisela Schoenmakers und Christian Helpenstein aus dem Diözesanverband Aachen und Monika Jax von Bund Maria Laach. Es gab nahezu keine Ansprache und keine Öffentlichkeitsarbeit, in der Andrea Reiprich nicht auf ihr Anliegen hingewiesen hatte; unermüdlich und fleißig, wie es auch ihrer Berufsauffassung entspricht, rührte sie die Trommel für die Opferhilfe.



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"Da ich den Erfolg nicht nur dankbar annehmen, sondern auch etwas zurückgeben wollte, haben wir sozusagen in unmittelbarer Folge meines Idealergebnisses von 30 Ringen auch mit unserer Hilfsaktion einen Volltreffer gelandet", freut sich Andrea Reiprich, die sich als erste Bundeskönigin für ihr Engagement bewusst eine Thematik ausgesucht hatte, von der in der Hauptsache Frauen betroffen sind. Zugleich habe sie sich unmittelbar vor Ort und zielgerichtet für Not leidende Menschen einsetzen wollen.

Bei der Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen, kurz IST, handelt es sich um eine Fachstelle für Personen, die von körperlicher oder psychischer Gewalt in engen sozialen Beziehungen oder von Stalking betroffen sind. Die IST informiert, berät und unterstützt auf der Grundlage des Gewaltschutzgesetzes, wenn Frauen in der eigenen häuslichen Umgebung immensem Druck ausgesetzt sind. Die Opfer werden geschlagen oder bedroht, erniedrigt und beleidigt; sie finden sich sexuell bedrängt, werden wie Gefangene gehalten, bespitzelt und verfolgt.

"Themen wie häusliche Gewalt werden gerne tabuisiert, aber sie gehören aus der Dunkelkammer des Schweigens hinaus ans Licht der Öffentlichkeit", zielt die Initiative von Andrea Reiprich und ihrem Prinzgemahl auch auf die Schaffung eines Frauenhauses in ihrer Heimat ab. Zwei Ausrufezeichen sind mit den Spendenübergaben gesetzt. Denn der wohltätige Einsatz soll mit dem Ablauf der Amtszeit nicht beendet sein. "Der Weg ist das Ziel", sagt Andrea Reiprich, "und dabei sollte man stets im Auge behalten, dass die Richtung stimmt." (PM)


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