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Nachricht vom 30.10.2011    

Demuth erreicht dauerhaft bürgernahe Kataster-Dienstleistungen

Innenminister Lewentz: Zeitpunkt der Schließung steht noch nicht fest – Gebäude wird vermietet oder verkauft

Linz. Auch in Zukunft sollen die Bürger Leistungen der Vermessungs- und Katasterverwaltung in erreichbarer Nähe erhalten. Dies hat Innenminister Roger Lewentz (SPD) der CDU-Landtagsabgeordneten Ellen Demuth zugesagt.

Demuth hatte den Minister nach den Auswirkungen der von der Landesregierung geplanten Auflösung des Vermessungs- und Katasteramtes in Neuwied gefragt. Lewentz versprach auch, dass die Mitarbeiter des Neuwieder Katasteramtes „möglichst sozialverträglich umgesetzt werden“.

Bei der Reform der Vermessungs- und Katasterverwaltung in Rheinland-Pfalz, die in den nächsten vier Jahren durchgeführt werden solle, gehe es um größere Zuständigkeitsbereiche. Ein genauer Zeitpunkt für die Schließung des Amtes in Neuwied stehe noch nicht fest, erklärte der Innenminister der CDU-Landtagsabgeordneten.

Bürgernahe Vermessungs- und Kataster-Dienstleistungen würden in Zukunft durch die ortsansässigen öffentlich bestellten Vermessungsingenieure sowie die Verbandsgemeindeverwaltung Waldbreitbach gewährleistet. Dort hätten die Bürger die Möglichkeit, Auskünfte und Auszüge aus dem Liegenschaftskataster zu erhalten. Hinzu komme das Internet-Angebot. Liegenschaftsvermessungen würden heute schon zu über 80 Prozent von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren durchgeführt, erläuterte Lewentz auf Anfrage von Demuth.



Für die von der Schließung in Neuwied betroffenen Mitarbeiter werde eine Weiterverwendung in der Kataster- und Vermessungsverwaltung, etwa in den dauerhaften Niederlassungen in Westerburg und St. Goarshausen, angestrebt. Zur Abfederung von Härten komme auch eine Verwendung in anderen Verwaltungsbereichen in Betracht.

Weiterhin würden moderne Arbeitsformen und Arbeitszeitmodelle, Altersteilzeit und vorzeitiger Ruhestand genutzt. Das Dienstgebäude in Neuwied werde entweder weiter vermietet oder veräußert, erklärte der Mainzer Innenminister auf Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Ellen Demuth.


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