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Region | - keine Angabe -


Nachricht vom 25.10.2011    

Polizei mahnt, an Halloween die Grenze des Anstands nicht zu überschreiten

Manche Streiche sind gefährlich für andere und die Halloween-Fans – Bei einigen Scherzen drohen sogar Strafanzeigen

Region. Das auf einen irischen Brauch zurückgehende Halloween-Fest in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November (Allerheiligen) steht bevor. In den vergangenen Jahren wurde leider immer wieder festgestellt, dass die Grenze zwischen Streich und Straftat in der „Halloween-Nacht“ oft verschwimmt.

Die Rübenmaske, das bekanntes Symbol für Halloween.

So mussten zum Beispiel Koblenzer Polizeidienststellen Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen aufnehmen, unter anderem wegen Eierwürfen gegen Autos und Häuser, Lackschäden durch Zahnpasta, umgeworfene und beschädigte Baustellenabsicherungen und ähnlichen Vandalismus.

Deshalb hat das Koblenzer Polizeipräsidium vorsorglich einen Warnhinweis für Halloween-Fans ausgesprochen, bevor die „dunklen Gestalten“ am kommenden Montag wieder unterwegs sind:

„Besonders problematisch kann es schon werden, wenn sich die Grusel-Freunde etwas ausdenken, was sich auf oder an der Straße abspielt. Die Straßenverkehrsordnung verbietet, Gegenstände in den öffentlichen Verkehrsraum zu verbringen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann.

Beispielsweise kann es durch Eierwürfe auf fahrende Fahrzeuge zu einer erheblichen Gefahr für den Straßenverkehr kommen - man denke nur an die Folgen, wenn der Autofahrer erschrickt und dadurch die Gewalt über sein Fahrzeug verliert.

Aber neben der Sicherheit für den fließenden Verkehr sollte man auch die Sicherheit der Halloween-Geister selbst nicht unbeachtet lassen. Wenn Kinder oder Jugendliche in dieser Nacht durch die Straßen ziehen, sind sie meist dunkel kostümiert und werden von Autofahrern spät erkannt.

- Mit reflektierenden Accessoires an der Kleidung, die nicht nur schick aussehen, wird man besser und früher gesehen.

- Stark befahrene Straßen sollte man meiden und die Eltern sollten ihren Kindern weniger befahrene Bereiche für ihre Streifzüge empfehlen.

- Und: Sie sollten ihnen vor allen Dingen den Unterschied zwischen Streich und Straftat vor Augen halten – und das im eigenen Interesse!

Das Beschmieren von Fahrzeugen, Hauswänden und dergleichen kann sich nämlich schnell zu einem Halloween-Schreck entwickeln, der unter Umständen mehrere Tausend Euro teuer werden kann.“



Kommentare zu: Polizei mahnt, an Halloween die Grenze des Anstands nicht zu überschreiten

6 Kommentare

Sich über gewisse Rechtschreibfehler zu Mokieren finde ich daneben. Jeder hat das Recht sich im Öffentlichen Raum so auszudrücken,wie er es kann. Keinem steht das Recht zu jemand deshalb zu Kritisieren. Hauptsache jeder kann seine Meinung so öffentlich machen wie er seine Rechtschreibung gelernt hat. Etwas mehr Tolerans diesbezüglich wäre angebracht.
#6 von Karl Heinz Mannz, am 30.10.2011 um 11:57 Uhr
Jawollll! Dringend verboten werden müßte auch der respektlose Umgang mit seiner eigenen Identität und der deutschen Rechtschreibung!
#5 von Michael Stahl, am 28.10.2011 um 15:07 Uhr
Hallo g.dt.,
Apropos armes Deuschland...

Die deutsche Rechtschreibung ist
Freeware, sprich: Du kannst sie
kostenlos nutzen.

Allerdings ist sie nicht Open
Source, d. h. du darfst sie nicht
verändern oder in veränderter Form
veröffentlichen.

Öfter mal F7 benutzen.
#4 von O Weh, am 28.10.2011 um 15:06 Uhr
hallo
halloween müßte verboten werden!es nicht normal das häuser,autos beschädigt werden!ohne die beleidigungen die man an den kopf geschmissen bekommt!die kinder und jugendlichen haben sowieso rundum kein respect mehr vor erwachsene geschweige denn vor deren eigentum!halloween hat auch nichts mit der deutschen tratition zu tun!schon alleine der alkohol wo minderjährige missbrauchen,was den eltern heut zu tage auch schon egal ist,das ihre kinder und jugendliche verbrauchen!(armes deutschland)es müßte verboten werden,es gibt auch noch hunderte die meiner meinung sind!ich sehe in halloween keinen sinn,auser beschädigungen vom fremden eigentum und beleidigungen! gruß
#3 von g.dt.27.10.11, am 28.10.2011 um 08:07 Uhr
ach herr braune,

was ist denn mit nylons, kaugummi, rock'n'roll, jeans etc.?

man muss sicherlich nicht alles gutheißen was aus den usa "rübergeschwappt" ist; den untergang des abendlands muss man allerdings ebenso wenig herbeireden.

leben und leben lassen!

gruß
#2 von frank herbert klyin, am 27.10.2011 um 18:11 Uhr
Da schwillt einem doch der Kamm! Und deshalb melde ich mich heute mal zu Wort. In einem Land, in dem jeder gesetzliche und kirchliche Feiertag zum Halligalli-Hallodri-Tag oder zum ausgiebigen Heimwerker-Tag umfunktioniert wird, braucht es noch diesen der amerikanischen Subkultur entlehnten Fratzentanz? Von wegen Gruselfreude! Das ist wohl eher ein Abbild des dekadenten Verfalls einer Kulturnation. Bezeichend auch, dass die größten Halloween-Freunde solche sind, die das Wort weder buchstabieren oder so etwas wie Sinnhaftigkeit dazu erläutern können. Armes Deutschland! Und wozu? Damit die Karnevalsindustrie ein Zusatzgeschäft macht und jede noch so kleine Dorfpinte am 31. Oktober zum tollen Halloween-Abend einladen kann. Allerheiligen können wir ja alle ausschlafen und uns über die Kirchenglocken beschweren, die uns aufwecken. War nicht noch was anderes? Und dann erläutert die Polzei noch in aller Seelenruhe, auf welche dummen Gedanken man zu diesem vermeintlichen Fest kommen kann! "Gute Nacht, Deutschland!"
#1 von Carlos H. Braune, am 26.10.2011 um 15:50 Uhr

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