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Pressemitteilung vom 30.06.2023    

13.079 Jahre sicher im Schatten des Laacher See-Vulkans

Am Dienstag, dem 4. Juli lädt das MONREPOS Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution zum Vortrag "13.079 Jahre sicher im Schatten des Laacher See-Vulkans" ein.

Foto: Toby Elliot Unsplash

Neuwied. Der letzte Ausbruch des Laacher See-Vulkans vor 13.079 Jahren war einer der größten Vulkanausbrüche Europas und zählt zu den stärksten Eruptionen in der Menschheitsgeschichte. Das Rheintal wurde unter mehrere Meter dicken Asche- und Bimsschichten begraben. Der Rhein wurde durch vulkanische Ablagerungen aufgestaut und bildete einen Stausee, der weiter über das Neuwieder Becken hinausreichte. Aber der Ausbruch hatte nicht nur katastrophale Auswirkungen auf unsere Region. Spuren der Aschewolke finden sich bis nach Skandinavien, Russland und Norditalien.

Am Dienstag, dem 4. Juli wird der Archäologe Dr. Olaf Jöris in einem Vortrag über die archäologischen Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Laacher See-Eruption berichten, über die unmittelbaren naturräumlichen Auswirkungen und über die Auswirkungen auf die menschliche Besiedlung in der Region und darüber hinaus. Außerdem wird er über die Neudatierung des Ausbruchs sprechen, die auch von großer Bedeutung für die Klimageschichte nach der letzten großen Eiszeit ist.



"Im Anschluss an den Vortrag sind alle Gäste herzlich zu einem Glas Sekt eingeladen und können sich gerne noch mit Wissenschaftlern aus MONREPOS austauschen", so Museumsleiter Dr. Frank Moseler.

Termin: Dienstag, 4. Juli um 18 Uhr,
Preis: Fünf Euro pro Person,
Wo? Schloss Monrepos, 56567 Neuwied.
(PM)


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