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Nachricht vom 08.05.2023    

Bahnlärm: Geschwindigkeitsreduzierung und Bau der Alternativtrasse müssen sofort angegangen werden

Es ist ein Wettlauf mit der Zeit: Die Zukunft des Rheintals liegt nicht bei mehr als 600 Zügen am Tag, Tendenz steigend, sondern in einer sofortigen Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 Kilometer pro Stunde und dem sofortigen Einstieg in die Planung zum Bau einer Alternativtrasse, von der nicht nur die Menschen, sondern auch die Industrie profitiert.

Symbolfoto: Wolfgang Tischler

Region. "Wir hoffen, dass wir mit der Machbarkeitsuntersuchung, die Ihnen seit einem Jahr vorliegt, in den "vordringlichen Bedarf" des neuen Bundesverkehrswegeplanes eingestuft werden. Ein Signal an die Bürger und Wirtschaft ist wichtiger denn je", heißt es von der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.

"Ihr Haus und auch die Bahn können ein Stück dazu beitragen, das Rheintal zu retten. Die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn wirbt unermüdlich für den Schutz von Menschen und vor dem Lärm der Güterzüge", erklärt Willi Pusch, der Vorsitzende der Bürgerinitiative. Es gibt viele gute Gründe, warum die Initiative an eine besser nachhaltige Zukunft für die Menschen, den Tourismus und die Landschaft an sich glaubt. Dazu gehört, dass die Kulturlandschaft ihren natürlichen Charakter erhalten bleibt und ihre Fähigkeit, den Erholungssuchenden die Chance zu geben, neu aufzutanken.

Für die Bürgerinitiative ist es selbstverständlich, sich für die Natur und die Gesundheit der Menschen zu engagieren, so Willi Pusch. Für das Bundesverkehrsministerium und die Bahn als großes Unternehmen müsste es eigentlich selbstverständlich sein, den Menschen und die Natur vor dem Lärm und den Erschütterungen, verursacht von alten Güterzügen, zu schützen. Bei der Durchfahrt eines Güterzuges wird nicht nur Lärm, der immer noch mehr als 90 Dezibel verursacht, sondern es werden auch langwellige Schwingungen im Minutenbereich ausgelöst, die viel schlimmer sind als Erschütterungen selbst. Bei der Neigung verändert sich der Untergrund, also der Boden. So wird das Fundament eines Hauses gekippt und kommt nach einigen Minuten wieder nahezu in die ursprüngliche Lage zurück. Dieser Vorgang ist auch der Auslöser von langsam ablaufenden Gebäudeschäden und führt somit zu einem Wertverlust der Immobilie.




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Mit einer sofortigen Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h, kann nicht nur der Lärm, sondern auch die Schwingungen sofort auf ein erträgliches Maß gesenkt werden. Mithilfe von neu entwickelten Metamaterialien wie zum Beispiel Rail Pads und auch transparenten Lärmschutzwänden kann der Lärm und auch die Vibrationen zusätzlich, mit wenig Aufwand und Kosten deutlich gemindert werden.

"Wie Sie als Rheinland-Pfälzer selbst am besten wissen, verbindet der Rhein-Alpen-Korridor die Nordseehäfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Zeebrugge mit dem italienischen Mittelmeerhafen Genua. In Deutschland führt er von Emmerich über Duisburg durch eine am dichtesten besiedelten Regionen Europas und ist somit der am stärksten befahrene Eisenbahnkorridor in Westeuropa überhaupt und verläuft durch das enge Rheintal mitten durch Wohngebiete, oft nur wenige Meter an den Häusern vorbei nach Süden bis Basel, wo er sich verzweigt", heißt es in der Pressemitteilung der Bürgerinitiative.

Kehrtwende: "Um das Problem zu lösen, fordern wir seit Jahren den Bau einer Entlastungsstrecke von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim. Eine solche Strecke wird dazu beitragen, den Schienengüterverkehr auf der bestehenden Strecke zu entlasten und somit den Transport von Waren effizienter und schneller zu gestalten. Es ist zwar ein langfristiges Projekt, das eine schnelle politische wie auch wirtschaftliche Entscheidung erfordert", erklärt Willi Pusch.

Für alle, denen das Projekt zu teuer erscheint, sollten das mit der Bankenrettung im Jahre 2008 vergleichen, die dem Steuerzahler mehr als 300 Milliarden Euro gekostet hat. Was hätte man mit dem Geld nicht alles bauen können! Heute stehen wir wiederum vor dem gleichen Problem, ist die Meinung der Bürgerinitiative. (red)


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