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Nachricht vom 02.09.2011    

Jahrsfelder Markt eröffnet

Rückbesinnung auf regionale Produkte – Handwerkskammer-Präsident schlug das Fass an

Jahrsfeld. Ihn gibt es seit dem Jahre 1688, den Jahrsfelder Markt. Immer am ersten Donnerstag im September findet er statt.

Souveräner Fassanstich von Handwerkspräsident Werner Wittlich. Mit dabei die Vertreter der Brauerei, Ortsbürgermeisterin Birgit Haas und Marktmeister Friedhelm Anhäuser (von rechts). Fotos: Wolfgang Tischler

Marktmeister Friedhelm Anhäuser erklärte den Gästen bei der Eröffnung, warum ausgerechnet der große Markt an einem Donnerstag und nicht am Wochenende, wenn alle viel mehr Zeit haben, abgehalten wird. Die Wurzeln gehen auf kirchliche Feste zurück, die oft auf einem Donnerstag liegen. Der Markt war nicht nur früher ein besonderes Ereignis, er ist es auch noch heute. Wer die vielen Stände sehen wollte, der musste gut 1.500 Meter laufen.

Auf dem Rundgang kam jeder auf seine Kosten: Gürtel, Handtaschen, Socken, Unterwäsche, Oberbekleidung, Schmuck, Spültücher, Spielsachen und vieles mehr war im Angebot. Eine riesige Auswahl lockte zum Kaufen und Feilschen.

Im Bereich des Sportplatzes und der Grundschule gab es dieses Jahr wieder Tiere zu sehen. Alpakas schauten sich interessiert die vielen Gäste an. Gegenüber schnatterten Gänse. Die ganz Kleinen konnten in das Laufgehege der Kaninchen steigen und dort mit den Langohren kuscheln und schmusen. Die Größeren fanden Spaß daran, die Schafe zu streicheln. Deren Besitzer zeigte den Marktbesuchern, wie Wolle gesponnen wird.

Die Grundschuleltern boten in der Aula und in der Turnhalle Waffeln, Kaffee und Kuchen an. Ein Stück weiter waren alte Traktoren zu bestaunen. Der Winter steht bald vor der Tür und gegen die kommende Kälte waren Öfen in unterschiedlicher Ausführung im Angebot. In der Nachbarschaft konnten Kettensägen und Holzspalter ausprobiert und erworben werden.

Seit einigen Jahren beschreiten die Gemeinde Straßenhaus und das Team um Marktmeister Anhäuser auch neue Wege. „Wir wollen wieder mehr hin zu regionalen Anbietern und Qualitätsprodukten aus der Heimat“, erklärte Anhäuser den Besuchern. So waren im Eingangsbereich des Marktes frisches Brot oder Fleisch vom heimischen Metzger zu haben. Nebenan am Stand aus Hardert gab es Wein aus biologischem Anbau zu probieren und zu kaufen. Honig, Kerzen und leckerer Brotaufstrich waren ebenso im Angebot. Eine Senfmühle von der Mosel bot eine riesige Senfvielfalt in keramischen Töpfen an. Ein Landwirt der selbst Käse herstellt, war vertreten. Die Besucher hatte hier unter 20 Sorten die Auswahl. Von Knoblauch über Kümmel bis zu diversen Kräutern reichte die Geschmacksrichtungen.

Der Fassanstich erfolgte in diesem Jahr handwerklich. Werner Wittlich, der HwK-Präsident, ließ an seinen handwerklichen Qualitäten keinen Zweifel aufkommen. Den musikalischen Rahmen gestalteten die Drehorgelband „Romantica“ aus Altenkirchen und die Kleinen aus dem örtlichen Kindergarten. Die Eröffnungsrede der Ortsbürgermeisterin Birgit Haas stand unter dem Motto „Danke“, denn die Ortschefin fand: „Es ist nicht immer selbstverständlich Danke zu sagen.“ Wolfgang Tischler


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