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Pressemitteilung vom 29.03.2023    

Nahe Monrepos wurden 200 junge Bergahorn-Bäume gepflanzt

Die vergangenen fünf Jahre waren für den Wald in der Region eine extreme Belastung. Um den Wald an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen, bedarf es nicht nur Zeit und Geld, sondern auch engagierte Mitmenschen. Ein Neuwieder Unternehmen ging nun mit gutem Beispiel voran und setzte sich mit einer Baumpflanzaktion aktiv für den Wald in der Nähe seines Firmenstandortes ein.

Zahlreiche Mitarbeiter der Raiffeisendruckerei pflanzten in der Nähe von Monrepos 200 junge Bergahorn-Bäume. Von links: Geschäftsführer Marco Rummer, Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig, Forstamtsleiter Uwe Hoffmann und Revierleiter Ralf Winnen bei der Pflanzung eines Bergahorns. (Foto: Martin Boden/Kreisverwaltung Neuwied)

Kreis Neuwied. Rund 30 naturbegeisterte Mitarbeiter der Raiffeisendruckerei hatten sich auf den Weg zu einem Waldstück Nähe Monrepos gemacht, um 200 junge Bergahorn-Bäume zu pflanzen. Nach einer anschaulichen Einweisung von Forstamtsleiter Uwe Hoffmann wurden die Bäume in kürzester Zeit auf der zuvor noch kahlen Waldfläche eingepflanzt. Schon in einigen Jahren werde hier ein junger Wald heran-wachsen, der nicht nur neuen Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch einen Ort für Erholung und Stille bietet.

Das Unternehmen gehe regionale Verantwortung ein, sagte Geschäftsführer Marco Rummer. "Nachhaltige Materialien in der Fertigung unserer Produkte einzusetzen und CO2 zu reduzieren, sind wichtige Themen für unser Unternehmen. Auch unseren Mitarbeitern liegt die Natur in unserer Region am Herzen. Daher ist es für uns ein besonderes Anliegen, dem heimischen Wald etwas zurückzugeben.“



"Für die Waldbesitzer und Forstämter ist die Aufforstung der Wälder zu einer großen Herausforderung geworden“, berichtete Landrat Achim Hallerbach. Daher freue es ihn außerordentlich, wenn sich regionale Unternehmen für die Erhaltung der Wälder einsetzen. "Eine tolle Aktion für unseren Wald, von dem wir alle profitieren", bedankte sich Hallerbach.

Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, war ebenfalls erfreut über die tatkräftige Unterstützung der vielen Helfer: "Ich bin dankbar für jede Unterstützung, die uns bei der Aufforstung der Brachflächen im Neuwieder Stadtwald zugutekommt. Alleine wäre dies kaum möglich.“ (PM)



Lokales: Neuwied & Umgebung
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