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Pressemitteilung vom 09.03.2023    

Neugestaltung Germaniaplatz in Neuwied: Land gibt 1,2 Millionen

Die Beteiligung der jungen Generation bei Bauvorhaben, die ihre Belange betreffen, hat schon Tradition in Neuwied. Schließlich sind die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen acht und 18 Jahren die eigentlichen Experten, wenn es um die Gestaltung ihrer Freizeiteinrichtungen geht.

Die Pläne für den Mehrgenerationenplatz sind das Ergebnis breiter Beteiligung. Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung. Foto: Hermann Wirges

Neuwied. Mitsprache gab es auch bei der Vorplanung zur Neugestaltung des alten Germaniaplatzes vor etwa einem Jahr. Für die Realisierung dieses Projektes hat das Land jetzt Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro zugesagt, was rund 90 Prozent der veranschlagten Kosten entspricht.

Bei der Beteiligung der jungen Leute standen drei unterschiedliche Entwürfe zur Auswahl, die einen Pumptrack (Rundkurs für Rollsportgeräte, BMX-Räder, Mountainbikes) mit angrenzender Skaterfläche, ein kleines Soccerfeld, ein großes Jugendspielfeld und einen Bewegungsparcours für alle Generationen enthielten.

Der am Ende favorisierte Planentwurf wurde mit dem Förderantrag eingereicht und kann nun umgesetzt werden. Gemeinsam mit dem benachbarten großen Spielplatz entsteht so eine generationsübergreifende und attraktive Freizeitstätte. Denn bei den Planungen sind auch die Interessen der älteren Bürgerinnen und Bürger durch die Seniorenbeauftragte der Stadt und den Seniorenbeirat vertreten. Der Beirat ist vor allem bei der Gestaltung des Bewegungsparcours eingebunden.

Der künftige Mehrgenerationen-Sportpark spricht also verschiedene Nutzergruppen mit vielfältigen, an die jeweiligen Bedürfnisse angepassten Bewegungsangeboten an. In dem Parcours etwa laden Outdoor-Sportgeräte ältere Menschen ein, sich aktiv zu bewegen. Mit Blick auf die zu erwartenden Besucherzahlen soll außerdem im vorhandenen Sportplatzgebäude eine öffentliche WC-Anlage entstehen.




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Das Immobilienmanagement der Stadt hat alle Akteure, darunter verschiedene Ämter, in die Planung eingebunden und den Förderantrag gestellt. "Mit dem Zuschlag kann es nun endlich weitergehen", freut sich Beigeordneter Ralf Seemann.

Ziel für 2023 ist es, im öffentlichen Ausschreibungsverfahren einen Planer für die Ausführung zu finden und das förmliche zu beantragende Bauantragsverfahren auf den Weg zu bringen. Sobald der Planer beauftragt ist und es an die Feinabstimmung geht, werden die Kinder und Jugendlichen wieder zu Wort kommen. Beabsichtigt ist mit allen Interessierten eine Besichtigung der Pumptrackanlage in Hachenburg.

Anschließend ist ein großes Planungstreffen vorgesehen, bei dem die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Expertise eingebunden werden. Welche Module sollen auf der "Skaterfläche" gebaut werden? Wie werden sie sinnvoll zueinander ausgerichtet? Welche Gegebenheiten müssen beim Bau des Pumptrack beachtet werden, damit ein durchgehendes Fahren, aber auch Tricks möglich sind? Viele Fragen, die gemeinsam gelöst werden sollen.

Auf der Internetseite des digitalen Kinder- und Jugendportals werden künftig fortlaufend die wichtigsten Informationen zum Gesamtprojekt präsentiert. (PM)


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