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Pressemitteilung vom 01.03.2023    

"Zeitenwende" - Aufruf zur Kundgebung gegen den russischen Krieg in der Ukraine

Nach einer kreativen Winterpause meldet sich die 2016 gegründeten Bürgerinitiative "Pulse of Europe" am Samstag, 11. März, 11 Uhr auf dem Neuwieder Luisenplatz zurück und will auch in diesem Jahr "den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar machen."

Neuwied. Inspiriert von den Worten, die Bundeskanzler Scholz vor einem Jahr in Anbetracht des russischen Überfalls auf die Ukraine gesprochen hat, steht die Planung für das aktuelle Jahr unter der Überschrift "Zeitenwende".

Der russische Krieg in der Ukraine geht ins zweite Jahr. Tausende Menschen sind der brutalen Aggression Putins zum Opfer gefallen. Mord, Vergewaltigung und die Verschleppung von Kindern sind ein perfider Teil der russischen Kriegstaktik, um die Menschen in der Ukraine zu demoralisieren.

Das Team von Pulse of Europe Neuwied ist entsetzt über diese nicht enden wollende russische Aggression und will mit einem erneuten Aufruf zu einer Kundgebung gegen den russischen Krieg in der Ukraine ein Zeichen setzen! Die Veranstaltung findet am Samstag, 11. März, um 11 Uhr auf dem Neuwieder Luisenplatz am Fahnenhügel statt. Frieden ist die zentrale Forderung. Frieden, der aber nur zu erringen ist, wenn die Ukraine in der Verteidigung ihrer Souveränität und dem Schutz des Lebens von Kindern, Frauen und Männern nachhaltig von der Europäischen Union und der westlichen Gemeinschaft unterstützt wird.

Die russischen Kriegshandlungen und Völkerrechtsverletzungen mitten in Europa sind auch eine ganz konkrete Gefahr für uns alle in der Europäischen Union, für die europäische Friedenspolitik, für unsere demokratisch - liberalen Gesellschaften, die Putin vernichten will. In einer immer enger vernetzten Welt sind die Folgen, die der russische Tabubruch nach sich zieht, kaum abzuschätzen. Ein Sieg Putins könnte einen Zusammenbruch der Weltordnung zur Folge haben, die in den vergangenen Jahrzehnten für Stabilität gesorgt hat. Selbst die Institution der Vereinten Nationen wird infrage gestellt. In Wortbeiträgen und einer offenen Diskussion soll es darum gehen, was jeder Einzelne auch auf lokaler Ebene aktuell tun kann, damit der gemeinsame europäische Weg weiter beschritten werden kann.



Hinzu kommt, dass viele Menschen sich durch die vielen parallel stattfindenden Krisen - Pandemie und Energiepreis-Explosion sind nur zwei von vielen Phänomenen - überfordert fühlen, und so die Möglichkeiten selbst aktiv zu werden nicht mehr wahrnehmen. Diesen Entwicklungen möchte die Gruppe etwas entgegenstellen, und hat einen Themenplan für die diesjährigen Kundgebungen am Fahnenhügel entsprechend festgelegt. Am 22. April wird es um Klimawandel und Biodiversität gehen. Für diese Veranstaltung hat die Europaparlamentarierin Jutta Paulus ihre Teilnahme zugesagt.

Alle Interessierten sind wieder herzlich eingeladen. Die Veranstalter freuen sich über eine rege Teilnahme. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungen  
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