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Pressemitteilung vom 24.01.2023    

Westerwald Bank eG und Raiffeisenbank eG Unterwesterwald wollen fusionieren

Die Vorstände der Raiffeisenbank eG Unterwesterwald und der Westerwald Bank eG haben laut einer gemeinsamen Pressemitteilung eine Absichtserklärung zur Verschmelzung der beiden genossenschaftlichen Kreditinstitute unterzeichnet. Die Fusion soll im Frühsommer von der Mitgliederversammlung der Raiffeisenbank eG Unterwesterwald und der Vertreterversammlung der Westerwald Bank eG beschlossen werden.

(Symbolfoto)

Montabaur. Ziel des Zusammenschlusses, so heißt es in der Pressemitteilung, sei es, "die qualitativ hochwertige Versorgung mit Bankdienstleistungen für die Mitglieder und Kunden dauerhaft und perspektivisch sicherzustellen." Da die Geschäftsgebiete beider Häuser aneinander angrenzen und sich teilweise überschneiden, biete sich die Verschmelzung an.

Hinzu kommt: "Die zunehmend komplexer werdenden Anforderungen der Bankenaufsicht in Verbindung mit der eingeleiteten abrupten Zinswende bedeuten perspektivisch massive Ergebnisbelastungen", betont Dr. Ralf Kölbach, Vorstandssprecher der Westerwald Bank. "Daneben", so Kölbach, "verlangen demografischer Wandel, verändertes Kundenverhalten und fortschreitende Digitalisierung eine konsequente Weiterentwicklung der Kreditinstitute, die nur aus einer Position der Stärke und Innovationskraft heraus zu bewältigen ist. Nur solche Institute verfügen perspektivisch auch über die erforderliche Arbeitgeberattraktivität in einem umkämpften Arbeitsmarkt."

Synergieeffekte nutzen
In allen wesentlichen Themen bestehe ein sehr hohes Maß an Übereinstimmung: "Die Stärken der Genossenschaftsbanken – der direkte Kontakt zu den Menschen, sowie schnelle und kurze Entscheidungswege – werden erhalten bleiben", so Jürgen Winkler, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank eG Unterwesterwald. "Insbesondere", so Winkler, "werden dann, auch im
bisherigen Geschäftsgebiet der Raiffeisenbank eG – neben den bestehenden Filialen – erweiterte Service- und Beratungsleistungen mittels Telefonie und Internet-
Services bis hin zum 24/7-Einsatz künstlicher Intelligenz auf der Website verfügbar sein." Damit, so die Geschäftsleitungen beider Häuser, würden Synergieeffekte genutzt und die Versorgung mit Bankdienstleistungen weiter verbessert.



Die Aufsichtsgremien beider Institute haben laut Pressemitteilung den Inhalt der Absichtserklärung zustimmend zur Kenntnis genommen. Die fusionierte Bank firmiert weiterhin unter dem Namen "Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank". Juristischer Sitz bleibt Montabaur. Die Vereinbarungen sehen vor, dass es keinen fusionsbedingten Abbau von Arbeitsplätzen geben wird.

Mit der Verschmelzung würde die fusionierte Bank folgende wirtschaftliche Kennzahlen aufweisen:

Bilanzsumme: 3.838 Mio. Euro
Kredite an Kunden: 2.350 Mio. Euro
Kundeneinlagen: 3.140 Mio. Euro
Eigenkapital: 316 Mio. Euro
Kunden: 145.192
Mitglieder: 86.757
Mitarbeiter: 495


(Pressemitteilung Raiffeisenbank eG Unterwesterwald, Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank)


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