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Pressemitteilung vom 28.12.2022    

Gigabit-Ausbau im Kreis Neuwied: 8570 Privathaushalt und 944 Unternehmen profitieren

Damit es in der Region endlich keine Versorgungslücken mehr gibt, erhält der Landkreis Neuwied jetzt 35 Millionen Euro für den Gigabit-Ausbau von der Landesregierung. Die Mittel sind Teil des „Graue-Flecken-Programms“. Gemeinsam finanzieren darin Bund, Land und Kommunen den Breitbandausbau.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Lana Horstmann und Bundestagsabgeordneter Martin Diedenhofen tauschten sich mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Michael Mahlert als zuständigem Dezernenten für Digitalisierung des Landkreises Neuwied über das Programm aus.

Kreis Neuwied. Der NR-Kurier hatte über die Übergabe des Förderbescheids bereits hier berichtet. Mit der nun erhaltenen Landesförderung stehen für den Landkreis insgesamt mehr als 87 Millionen zur Verfügung. Das teilen jetzt die Landtagsabgeordnete Lana Horstmann, der für Digitalisierung zuständige Dezernent des Landkreises Neuwied, Michael Mahlert, und der Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen mit.

Horstmann betont: „Mit der stolzen Fördersumme von 35,12 Millionen Euro treiben wir die
Digitalisierung voran und werden dafür sorgen, dass endlich jeder eine zeitgemäße
Internetanbindung zur Verfügung hat. Dabei ist Neuwied der erste Landkreis in Rheinland-Pfalz, der die Förderung erhält. Mithilfe der Gelder aus dem Graue-Flecken-Programm werden 8.570 Privathaushalte sowie 944 Unternehmen profitieren, die bislang noch unterversorgt sind“.

Ihr Kollege Diedenhofen, der auch stellvertretendes Mitglied im Digitalausschuss des Bundestages ist, pflichtet ihr bei: „Es ist höchste Zeit, dass wir beim Gigabit-Ausbau den Turbo zünden.“ Zu viel sei in den vergangenen Jahren verschlafen worden. „Es kann einem ja niemand logisch erklären, warum wir beim Thema Digitalisierung in Deutschland so hinterherhängen. Meine Überzeugung ist, dass wir hier massive Investitionen brauchen, um unseren Wirtschaftsstandort zu sichern. Ich bin froh, dass Bund und Land hier an einem Strang ziehen.“

Bereits im Sommer hatte der Landkreis eine Förderung in Höhe von fast 44 Millionen Euro für die Glasfaserversorgung erhalten. Mit der nun von der Landesregierung bewilligten Förderung und dem Eigenanteil der Kommune stehen mehr als 87 Millionen Euro im Rahmen des Graue-Flecken-Programms zur Verfügung.

Das freut auch den für Digitalisierung zuständigen Dezernenten im Landkreis Neuwied, Michael Mahlert. Mit den Abgeordneten Horstmann und Diedenhofen erörterte er die künftigen Wirkungsschwerpunkte: „Durch die Maßnahme werden Schulen, Haushalte und Unternehmen in der Stadt Neuwied sowie in den Verbandsgemeinden Dierdorf, Asbach, Bad
Hönningen, Linz am Rhein sowie Unkel bald mit der Glasfasertechnologie versorgt.“ (PM)


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